20161028 Halali nach Onguma Tendet Camp

Unser nächstes Ziel liegt bereits ausserhalb Etosha Park. Eigentlich waren es nur knapp 100 Kilometer zu fahren, also sozusagen nur um’s Eck. Aber mit diesen vielen Wasserlöchern unterwegs braucht es sehr viel mehr Zeit. Wir sahen unterwegs Elefanten, Impalas, Zebras, Gnus, Giraffen etc. Letzteres gab es in Halali nur als totes Exemplar am Wasserloch zu sehen. Man muss schon etwas Acht geben, den ess überqueren immer wieder Impalas oder auch Zebras die Strassen. Die Zebras sind einfach im Vorteil, da sie den Zebrastreifen gleich mithaben….! Unterwegs im Auto assen wir unsere Bananen, die wir im Halali Shop noch ergattert hatten. Aus dem Auto durften wir ja nicht und Rest-Areas gibt es auf diesem Teil der Strecke auch nicht. Wir machten noch eine Stepvisite im Namutomi Camp. Wir besuchten das Wasserloch. Und wo parkten wir? Direkt neben einem Auto mit grünen Abfallsäcken im Laderaum… Imke und Roger konnten nicht weit sein.  Auf den ersten Blick sah diese Lodge etwas besser aus. Ich bin gespannt, was Imke und Roger uns erzählen werden. Offenbar laufen Elefanten mitten durch das Resort, denn es hat überalle Elefantenkacke.  Etwa 150 Meter vom Wasserloch entfernt war der Zaun niedergetrampelt… Wir gingen zurück und wer lief uns vor die Füsse? Genau: Imke und Roger. Am Wasserloch Klein Namutomi war dann nichts los also steuerten wir zum Gateausgang Von Lindequist zu . Gottseidank hatten wir die Permission vom Galton Gate griffbereit, den wollten sie sehen. Dann spritzen oder sprühte ein Mitarbeiter etwas an unsere Räder – wohl um den Mist zu desinfizieren ??  – und der Weg war frei. Grad unmittelbar nach dem Gate war der Eingang zum Onguma Tendet Camp. Wir wurden sogar eingelassen. Nun bewegten wir uns in einer anderen Liga. Am Parkplatz wurden wir persönlich begrüsst, bekamen einen schmackhaften Welcomdrink und ein kühles Tüchlein als Refreshment. Die nette Dame klärte uns über die wichtigsten Dinge auf (no go out alone when its dark). Leider war der Morningwalk ausgebucht und irgendwie haben wir den Morningdrive auch verpasst. Wir haben uns eingetragen um Sundownder obwohl ein Gewitter kam und zum Afternoon Drive the Day after . Das Zelt ist der Hammer! Outdoor  Dusche, Blick auf das Wasserloch vom Bett, Fön, gefüllte Minibar, Bademäntel, Biskuits, alles was das Herz begehrt. Grad als wir uns mit einem Bier und einem Savannah Dry aufdie Veranda setzten, fing es an zu regnen und Urs- der erfahrene Camper fing an die Schoten dicht zu machen. Es regnete kurz aber heftig. Dann gings weiter zum Sundowner Gamedrive. Wir waren nur zu viert. Ein Paar aus Londen, aber Amis waren mit dabei.  Das Highlight waren die Löwen die wir mit einem Glas Weisswein geniessen konnten. Sundown war nix, because of the weather, aber was solls. Nach der Rückkkehr versuchten wir noch den Afternoondrive auf den Morning zu wechseln, aber war ebenfalls Fully booked. Nun Schwamm drüber! Wir gingen also zum Abendessen was sehr gut war und sassen nachher noch am Campfire. Dies erinnerte uns etwas an Australien. Danach wurden wir zu unserem Zelt eskortiert. Es nun ziemlich gewindet, so dass wir die Seitenwänden von Innen dicht gemacht hatten. Am Wasserloch ist nix los.

2016-10-27 Halali Resort

Wir standen gemütlich nach 0700 Uhr auf und gingen zum Frühstück. Dies war ganz in Ordnung. Danach sattelten wir die Pferde und machten uns auf zum Wasserloch. Dort sass ein grosser Wasservogel den wir noch bestimmen müssen, Elands und zig-Perlhühner. Zebras näherten sich ebenfalls aber bis zum Wasser schafften sie es nicht. Wir sassen dann 3 Stunden, lasen, fotografierten Vögel und gingen dann wieder. Alles in allem ist es sehr friedlich an so einem Wasserloch. Wir gingen also zurück und machten Siesta. Danach versuchten wir die Zebrabar zu finden. Gemäss Information gibt es dort ein Light Meal. Aber : diese war geschlossen… Tja Urs geht nun an Reception und fragt die Dame dort danach. Er musste sie dann noch aufklären dass eating und drinking not the same ist. Und ja das Zebra ist geschlossen, und ja ein Light Meal gibt es ab 14.00 im Restaurant. Wir warteten also noch ein wenig und schlichen uns dann an. Zufällig hörte ich wie die Dame an der Bar einem anderen Paar erklärte, dass nun alles (Salat, Suppe, Dessert) für 80 Ndollar zu haben sei. Urs diskutierte noch ein wenig mit einer Serviertochter die meinte, we have a problem, because we have only 2 cooks left…. von den 80 Dollarbuffet hat sie nichts gesagt. Zum Glück hatte ich gelauscht! So also kamen wir zu einem ordentlichen Salatteller inkl. Brot. Urs wollte dann noch einen zweiten, leider hatte das Staff diesen bereits abgeräumt (Ha ha ha) worauf die Dame an der Bar ziemlich ausgerufen hatte und Urs bekam den Salat (schliesslich ist der bezahlt !). Wir trafen wieder auf Imke und Roger die soeben ins Resort einfuhren. Um sicher zu gehen, dass wir einen vollen Tank haben, fuhren wir zur Resort internen Tankstelle. Normalerweise kommen die Angestellten dann sofort auf das Auto zu, dieser aber ist mit voller Geschwindigkeit weggerannt. Der muss Arbeit wirklich hassen. Wir sind dennoch ausgestiegen und erfuhren, dass der Sprinter den Schlüssel zur Tankstelle holt. Gegen 15.00 sind wir wieder zum Wasserloch gelaufen. Diesmal war die Show nicht so grossartig, aber wir kamen mit lesen voran. Ein Nashorn liess sich erst um 1930 Uhr blicken, ebenso die Löwen.
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img_7601Störend war etwas der Lärm vom Pool der bis zum Wasserloch zu hören war. Nicht zuletzt deshalb, da eine Schulklasse anwesend war. Gegen 20.00 gingen wir dann Abendessen. Tisch suchen, sogar die Kellner und Serviertöchter sind damit überfordert, Drinks bestellen, ging heute etwas schneller und dann Essen fassen. Es gab Lamm- nein danke, und Oryx, das war gut. Als es zum Zahlen ginge realisierte ich gottseidank grad noch rechtzeitig, dass eine Gruppe von mindestens 8 Ladys zahlen wollten und so dirigierte ich Urs „Vorwärts!“ . Sonst wäre Urs wohl immer noch dort….

2016-10-26 Halali

Am Morgen nachdem wir alles zusammengepackt und das Frühstück gegessen haben, wurde unser Gepäckstücke vom Buggy abgeholt. So geht es bald weiter nach Osten. Aber das Wasserloch der Lodge wollten wir schon noch sehen, denn es wimmelte dort von Tieren: Giraffen, Springböcke, Ohruxe, natürlich die Zebras, Strausse und dann schlichen sich noch zwei Schakale an. Sie wurden aber immer wieder von den anderen Tieren verscheucht – sie scheinen nicht besonders beliebt zu sein. Wir schauten lange zu und natürlich zwei oder drei Fotos durften auch nicht fehlen.
Auf der Strecke gibt es mehrere künstliche Wasserlöcher – da es schon 3 Jahre nicht mehr geregnet hat würde es für die Tiere schwierig. An den weiteren Wasserlöchern sahen wir immer wieder die üblichen Verdächtigen (siehe oben) aber dann sahen wir zum ersten Mal einen Elefanten. Zuerst dachten wir er sei künstlich, denn er oder sie (es waren zwei) standen bewegungslos da. Mit dem Feldstecher oder dem 600 Objektiv hat man doch kleinere Bewegungen gesehen. Immer wieder haben wir angehalten und die Tiere angeschaut. Gegen Abend tauchten dann auch Gnus auf. Als zwei Autos so ziemlich kreuz und quer da standen verlangsamten wir und dann waren es plötzlich drei Autos die kreuz und quer da standen. Da liegt doch ein Löwe unter einem Busch, später gesellt sich dann noch eine Löwin dazu. Nicht dass der Löwe besonders gefährlich wirkte – er nickte immer wieder ein – wie zuhause vor dem Fernseher.
Unterwegs gibt es auch immer wieder Rastplätze, das ist ein Umzäuntes Gelände mit Sitzgelegenheiten und Klo. Denn sonst wo auszusteigen ist nicht angeraten und auch verboten.
Nun sind wir an der Lodge und freuten und auf den direkten Blick auf das Wasserloch und das vom Zimmer aus…. denkste. Wir müssen zum Wasserloch gehen. Aber das darf man wenigstens jederzeit, denn die Lodge ist umzäunt und das Wasserloch befindet sich gerade ausserhalb. Sagte die Dame an der Reception – das werden wir nun erkunden.
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Kaum angekommen sehen wir schon ein Nashorn mitten im Wasserloch. Es stheht relativ unbeweglich da. Nach einer Weile geht es aus dem Wasser und legt sich in der Nähe nieder, gleich hinte rdem Kadaver einer jungen Giraffe. Dieses Tier musste vor nicht allzulanger Zeit gestorben sein.
Also wir bleiben sitzen, später kommen noch Zebras – auf Zebras ist verlass, die kommen immer. Nur ans Wasser kommen sie nicht. Sie sind sehr nervös, später stellt sich auch heraus warum. Plötzlich ein wildes gehufe viel Staub und da sehen wir doch tatsächlich einen Löwen der die Zebras jagt. Ich denke es wurde keines erlegt. Aber die Zebras sind weg. Estwas später kommen noch drei Nashörner – die lassen sich von den Löwen nicht beeindrucken. Denn diese kommen auch ans Wasser. Als dann ein Nashorn etwas laut schnaufte machten die Löwen Platz. Am Wasserloch herrscht klare Hierarchie, der Stärkere ich der Boss.
Die Löwen setzen sich nun an die erlegte Giraffe und essen sich satt, später trinken sie dann auch. Aber sonst die die Show gelaufen. Es ist nun sehr dunkel und wir gehen Nachtessen. Nach dem Essen gehen wir wieder ans Wasserloch und ide Löwen und Nashörner tummeln sich immer noch da herum. Solange die Löwen da sind kommt sonst niemand mehr…

2016-10-25 Richtung Etosha Park

Bei Auschecken haben die die bestellten Lunch Packete erhalten – Kartoffelsalat und Würste etwas Schokolade und einen Traubensaft… mir ist der Appetit schon beim anschauen vergangen. Als wir fertig waren hat und die Dame an der Reception gebeten ob wir ihre Kollegin mit nach Khorixas (das x spricht man als rauhes ch aus) zum Zahnarzt bringen könnten. Was wir gerne machten.
Zu dritt fuhren wir los. Zuerst zum „living Museum“ wo einheimische das Leben vorführten wie sie es vor der moderne lebten. Wir lernten wie man Feuer macht, welche Kräuter sie zur Heilung verwendeten, dass die rote Farbe die (nur) die Frauen am ganzen Körper anstreichen als Sonnenschutz dient und wie sie Werkzeuge schmiedeten. Auch wie sie Schmuckstücke aus Strausseneiern machen (zuerst die runden Scheibchen mit einem Hämmerchen zurecht formen, danach ein Loch hinein um dann diese zusammen mit Samen zu einer Kette aufreihten. Zum Schluss haben sie noch einen traditionellen Tanz und Gesänge aufgeführt, alles in allem wirklich interessant. Am Ausgang haben wir dann noch ein paar Herumstechen gekauft.
Weiter dann Richtung Khorixas kamen wir dann am petrified Forest vorbei. Ohne die Hilfe unserer Mitfahrerin wären wir direkt nach Kohrixas abgebogen. Dann später wären wir auch noch kleinere – privaten Gebiete mit versteineretem Holz gefahren.
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Aber so kamen wir an richtigen Ort an. Dort lernten wir an der Führung (Der Guide hier war bedeutend motivierter) dass die Stämme vor Millionen Jahren nach der Eiszeit hierher geschwemmt wurden und dann bedeckt versteinerten. Im Holz hat sich Mangan (schwarz) Eisen (rot/orange) Silikon?? und Quarze eingelagert. Was zur Versteinerung des Holzes führte. Man sieht mehrere vollständig erhaltene Stämme, der längste ist 14m lang und 1.5 m breit. Er ist noch länger aber man lässt alle so liegen wie es war. Schaut man über das riesige Gelände liegen überall „Steine“ herum, alles versteinertes Holz tausende Bruchstücke die meisten ca doppelt so gross wie eine Faust. Also wenn Reto hierher käme ginge es ihm wie einem Auto mit 2 Bar Reifendruck im tiefen Sand. Er würde gnadenlos steckenbleiben.
Am Ausgang fragt und der Guide ob wir einen Kollegen von ihr nach Khorixas mitnehmen wollen. Als wir meinen , dass das Auto schon voll sei fragte sie: auch die Ladefläche? Nein der hat noch Platz aber der ist sehr staubig! Das mache nichts. Ok dann halt!
In Kharixas angekommen haben wir die Dame ausgeladen und als wir fragten wohin der Guide den wir mitgenommen haben abladen können sagte er: In Outjo. Hmmm wo ist das, ich zückte die Karte. Die Ortschaft befindet sich 125km weiter östlich, wir wollten nördlich. Die Strasse sei geteert. Ok das ist ein Punkt, denn die andere ist graveled, Aber dennoch 260km anstelle 110km man könne das Botswanisches Geld holen. Ok dann halt. Unterwegs haben wir dann von ihm gelernt, dass man nicht so schnell zertifizierter Guide wird. Es braucht ca 4 Jahre und man muss die lokalen und lateinischen Namen der Pflanzen lernen und bei den Tieren noch die „Stimmen“ kennen. Als wir ihn abgeliefert haben ging es dann zügig Richtung Etosha. Am Eingang hat uns dann eine Dame erwartet die uns registrierte resp Name und Autoschild aufnahmen. Danach mussten gegenüber und registrieren. Es stellte sich heraus, dass das der Polizeiposten war. Die wollten die Pässe kontrollieren. Also Pässe hervor suchen. Danach mussten wir wieder auf die andere Seite um zu bezahlen. Zurück beim Auto stand da wieder eine junge Polizistin und hat uns einige Fragen gestellt Zb ob wir ein Dron haben …. bis wir begriffen haben dass sie eine Drohne meinte… nein Mam haben wir nicht. Dann nahm sie wieder das Nummernschild auf. Ich machte sie darauf aufmerksam, dass das von der freundlichen Dame visa vis schon gemacht wurde sagte sie mit einem bezaubernden Lächeln, das seien die Security, sie seinen sie Plozelei ähhh Polizei. Aber danach durften wir weiter. Schon bald sahen wir den ersten Giraffen, dann Rehe dann … ok es es gibt hier viel zu sehen. Es macht auch Sinn die vorgeschriebenen max 60km/h einzuhalten, denn es kann schon vorkommen, dass man um eine unübersichtliche Kurve fährt und da steht ein Giraffe – auf deiner Fahrbahnseite. Die Tiere hier kennen weder einen Linksverkehr noch einen Rechtsverkehr. Den Einzigen Verkehr den sie kennen ist der Geschlechtsverkehr.
An Parkplatz der Dolomite Lodge stand: wir haben euch gesehen, bitte wartet und wenn wir nach 10 Minuten noch nicht gekommen sind: bitte 2 Mal Hupen. Nach 15 Minuten hupten wir das erste Mal und nach einer Halben Stunde das zweite Mal. Dann wurden wir aber abgeholt.
An der Reception leierte die Dame ihren Spruch herunter und ist eigentlich nicht auf uns eingegangen. Gut dann halt, wir lernten aber dass man nach einbrechen der Nacht nicht mehr herumlaufen darf, ein buggy wird und von der Hütte wo wir essen zurück in unser Bungalow (halb Hütte halb Zelt) bringen.
Das Essen war ganz gut, das Bier sowieso und danach zurück im Bungalow konnte ich die Milchstrasse fotografieren, die zweite Kamera von Stefan die ich leihweise erhalten hatte macht das locker. Meine hat da eher Mühe. Und nun gute Nacht!

2016-10-24 Um Twyfelfontain herum

Zur Sicherheit haben wir den Wecker gestellt, damit wir frühzeitig unterwegs sind. So haben wir es doch noch geschafft vor 8:00 loszufahren. Das Ziel war Burnt Mounten. Den soll man frühzeitig anschauen. Aber eigentlich war uns nicht viel daran gelegen ihn zu sehen und wollen zuerst die Organpipe anschauen. Nur als wir am Gate stand hatte die Reception zu weil die Arbeiter noch nicht gekommen waren. Die Security war dort und hat und aufgefordert zuerst den Burnt Mounten anzuschauen, später sehe es dann nur noch nach einem verbrannten Haufen aus. Nach dieser Aufmunterung donnerten wir am Organpipe vorbei und wollten ein „wir waren hier Foto“ schiessen. Aber dann stiegen wir doch noch auf den Hügel.Es hat uns dann doch noch gut gefallen. Der Farbkontrast der dunklen Erde und den weissen Pflanzen war faszinierend. Kaum auf dem Hügel kam der Bus der geführten Tour des Resorts. Wir dachten die schwärmen aus. Aber sie standen nur zur vor dem Bus und dann waren sie auch schon wieder weg. Als wir dann auch zurück bei den organpipes waren stand der Bus da und alle sassen drinn. Als wir ausgestiegen waren fuhr er los. Die machen die Runde um Schnellgang! Die Basaltsäulen die sich (wahrscheinlich) in einem Flussbeet aufreiten waren interessant anzusehen und wir versuchten sie im besten Licht respektive Licht und Schatten zu fotografieren.
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Als dritte Station waren die Gravings auf dem Programm. Das sind ein UNESCO Weltkulturen Erbe. Man schätzt sie ca 5000 Jahre alt. An der Reception bekamen wir (und einen jungen deutschen Paar) einen recht unmotivierten Guide zugeteilt. Die Begeisterung die sie an den Tag legte ist anscheinend der Standard hier. Aber sie hat uns brav alle Tiere erklärt und am Schluss der Führung hat sie uns dann im Schnellgang abgehängt – wir waren immer noch am fotografieren.
Zurück an der Reception hat das deutsche Paar schon herausgefunden, dass es noch eine weitere Tour gibt. Die geht weiter oben durch an der Twyfelfontain Quelle vorbei zu Zeichnungen. Das wollten wir dann doch auch noch sehen – zum leidwesen des Guides, sie zog mit einem noch grösseren Tempo los. Die Aussicht aber von weiter oben war super. Auf dem Rückweg haben wir dann den Guide und das deutsche Paar wieder aus den Augen verloren. Wir machten halt zu viele Fotos. Wir haben die Gelegenheit benutzt und schlichen und zur Quelle und haben dort eine längere Zeit den Vögeln zugeschaut wie sie hier Wasser trinken.
Danach aber hatten wir genug und fuhren zur Lodge zurück. Angekommen zückten wir die gekauften Karten und haben diese beschrieben. Wir konnten sie sogar in eine Mailbox werfen. Wir hoffen sie kommen auch einmal an. Parallel dazu haben wir und ein Bier genemigt, Später kamen Imke und Roger auch dazu.
Das Abendessen bestand wie am Tag zuvor aus einem Buffet – mit viel Fleisch. Ach ja Namibia ist ein Fleischland. Es ist sogar so, dass man beim bestellen eines vegetarischen Menus Hühnerfleisch aufgetischt bekommt – denn Huhn ist ja kein Fleisch!
Den Abend haben wir mit Imke und Roger auf den Sesseln vor der Bar abgeschlossen.

2016-10-23 Twyfelfontain

Zuerst haben wir uns im Superspar je 2 Sandwiche gekauft, etwas zu trinken und das wichtigste: stärkere Abfallsäcke, die anderen gingen ja schon beim draufsehen kaputt. Danach auftanken und losfahren, nun ja eine kleine Stadtbesichtigung haben wir eingebaut weil ich die Abzweigung verpasste und danach konnte man nicht mehr richtig umkehren. Aber so haben wir das Industriegebiet auch anschauen können. Die bauen echt viel hier.img_6832

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Danach kamen wir so richtig ereignislos nach Twyfelfontain. Anscheinen hatten sie Zweifel daran ob hier eine Quelle zu finden sei. Die Lodge ist gut ausgebaut sogar mit einem Swimmingpool – aber ob ein Swimmingpool mit einem kleinen Wasserfall in der Wüste angebracht sei ist zumindest fraglich. Das Wasser holen sie hier aus einem Bohrloch. Als Wilkommenstrunk gab es einen Eistee, respektive eine warme und bittere Brühe die ich nach einem Schluck stehenliesst. Brigitte war da tapferer. Hier haben wir dann Imke und Roger Weber wieder angetroffen.

22.10.2016 Swakopmund

Gemütliches aufstehen war heute das Motto. Da unsere Lady im Guesthouse uns gebeten hat, bitte erst um 08.00 zum Frühstück zu kommen… Am Tisch mit uns war ein deutsches Paar – er war sehr redselig. ich musse dann etwas zum Aufbruch drängen, da wir um 11.30 Uhr abgeholt wurden zur Sandwich Harbor Tour. Und vorher wollten wir noch etwas einkaufen und die Stadt ansehen. Urs hat sich eine neue externe Harddisk gekauft und im Superspar kauften wir etwas Früchte und vor allem neue Abfallsäcke. Danach gingen wir Richtung Strand und Jetty. von der Stadt haben wir nicht sehr vile gesehen, da wir eine eher trostlose Strasse retour liefen. Um 11.30 wurden wir dann pünktlich abgeholt. Wir fuhren zuerst nach Walvis Bay um zwei junge Girls abzuholen die mit uns den Trip gebucht hatten. Danach besichtigten wir die Flamingos von gestern :). Dann ging es weiter zur Salzmine und dann endlos dem Strand entlang. Wir sahen tote Robben und ein paar lebendige.img_6735 img_6785img_6709 Urs wäre diese Strecke lieber selber gefahren… Unterwegs versuchten Urs und der Guide Muscheln zu finden die im Sand vergraben sind um diese dann in die Luft zu werfen und zu sehen ob diese sich dann öffnen…. Ausser zwei Männer in kurzen Hosen die im kalten Wasser komische Bewegungen machen ist da nix dabei rausgekommen.  Der Grund dieses Experimentes war die Frage: Weshalb werfen die Möwen die Muscheln auf den Boden ? A: Damit sie zerbrechen B: Die Muschel öffnet sich im Schock, die Möwe frisst das Fleisch und lässt die Schale fallen.

Dann endlich am Sandwich Harbor kletterten wir wieder eine  Düne hoch. Die Aussicht war grandios über das Meer und der Sand war viel kompakter. Dann gab es ein gutes Essen. Zurück fuhren wir durch die Dünen und das war nun wirklich spassig. Auf und ab durch die Dünen! Etwas wie Achterbahnfahren. Noch ein paar mal Anhalten und Fötelen.img_7855 Dann wieder unten gab es ein Delta welches vermeintlich trocken und hart aussieht. Wenn man aber etwas hart auftritt sinkt der Boden ein. Der Guide hat uns dies eindrücklich demostiert in dem wir alle 5 im Kreis hüpften… alle versanken, ich habe den Absprung rechtzeitig geschaft. Ich brtauch keine dreckigen Füsse…. Um 17.30 waren wir wieder zurück.

21.10.2016 Swakopmund

Nach einem guten Frühstück ging es weiter Richtung Swakompmund.img_7602 Die letzte „grosse“ Stadt auf unserer Reise. der Weg dahin führte zuerst übder den Tropic of Capricorn – dem südlichen Wendekreis, anscheinend sehr beliebt, denn das Schild war mit vieln Klebern übersäht. Danach ging es durch den Nabib-Naukluft Park. Der Weg war ziemlich kurvig und das auf einer Gravel Road Strasse – der 4WD hilft… Esw gab auch ein paar Lookouts: permit required, intressiert das jemand? Ein kleiner Hügel gab die Gelegenheit den 4WD low zu verwenden :).
Der Vogelfederberg haben wir auch besichtigt, ein interessant geformter Felsen. aber bald geht es weiter nach Walvis Bay, dort haben wir das Tourist Office aufgesucht. Das ist immer ein sicherer Wert – nur: für immer geschlossen, sorry. Daneben war aber ein Restaurent wo wir das Mittagessen zu uns nehmen konnten und die Flamingos fanden wir auch so.img_7653

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img_7786 Aber sonst scheint dieser kleine Hafen nicht viel mehr bieten zu können – die Salzgewinnungsanlagen waren nicht zu besichtigen. Somit geht es weiter nach Swakopmund. Wie gesagt die letzte grosse Stadt… gross na ja. Beim Gasthaus – vieles ist deutsch angeschrieben – fanden wir heraus, dass: es ist Freitag Nachmittag – die Banken haben zu (Geld wechseln gäll Brigitte 🙂 ), alles ist ausgebucht, die Museen seien in Minuten durchforstet, die „activities“ sind ausgebucht und die Restaurants ebenfalls. Zum Glück war die Dame bei Mikes Guesthouse sehr hilfsbereit. Somit kamen wir zu einem sehr guten Nachtessen bei „Fish Deli“ und morgen sehen wir die Sandwich Bay – oder so an. Ach ja: nachts sollte man sich hier nicht zu stark als „Touri“ zu erkennen geben, sonst könnte ein hilfsbereiter Mensch auf die Gendanken kommen dir zu helfen indem er dir ein paar Sachen abnimmt 🙁

20.10.2016 Sossusvlei nach Rostock Ritz Lodge

heute geht es weiter zur Rostock Ritz Lodge. ^über stock und Stein fuhren wir und waren bereits gegen 10.30 Uhr in der Lodge. Wir haben eingecheckt und machten gleich einen Trail. Den Ramblers Trail von 3 Stunden. Unterwegs sahen wir doch tatsächlich Zebras.img_7511 Es ging über endlose Steine und Felsen. Wenn auch steinig so doch sehr unterschiedlich. Am Schluss liefen wir die letzte halbe Stunde der Wasserleitung zur Lodge entlang zurück auf sandigem Boden, auch hier wieder Zebras. Ach ja, auch auf diesem Trail liefen wir mal falsch. Wir haben es jedoch rechtzeitig bemerkt, als so gar keine Markierungen (weisse Farbe auf weissen Steinen) zu sehen waren. Also umkehren und auf dem richtigen Weg weiter. Um ca. 15.00 waren wir wieder zurück und Treffpunkt für die Activity (Sundowner Fahrt zu den Felszeichnungen) war um 15.15 Uhr…img_6469 Das war cool: offener 4×4 Jeep. Die „Strassen“ fast so grob (oder noch gröber) als in Australien. Sie sollten die Tour umbenennen in 4×4 Adventure Tour mit Felszeichnungen.img_2010 Es hat sich gelohnt uns zum Glück gab es Decken. Um 19.30 Uhr waren wir etwas durchfroren wieder zurück und gingen grad zum Abendessen. Da gab es Surf und Turf.

20161019 Sossusvlei

Wir standen bei Sonnenaufgang auf. Wir wussten, dass es daher für den Sonnenaufgang in den Dünen etwas knapp werden kann. Nach dem Frühstück führen wir los, zuerst 30 Min retour nach Sesriem (Sechs Riemen oder so) Dort den Eintritt bezahlen, danach nochmals 55km nachalonfluges schon wieder einpackten. Aber weiter richtung dem berüchtigten Strassenabschnitt, wo nur erfahrene Sandfahrer mit 4WD hinein dürfen. Nach dem Francois Peron NP in Australien dachtne wir, dass wir das erfüllen und rein ins Vergnügen – um nach 10 stecken zu bleiben… aber keine Bange nicht „würgen“ retourgang den Low Gear rein und nocheinmal aber mit mehr Schwung… und siehe da :). Holterdipolter durhc ddie Dünen – ich fand es lustig – andere weniger….Unbd immer links halten, es kommen Autos entgegen. Vor allem die Guides haben doch einen rechten Zahn drauf.
Wohlbehalten angekommen packen wir das notwendigste. Brigitte das Wasser und ich ich die Kameras. Zum Glück habe ich den Kamerarucksack. Nach einer kurzen Wanderung waren wir in der „Pfanne“.
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Es sieht wirklich so aus wie auf all den Bildern die wir gesehen haben. Aber cool ist es dennoch. Etwas betrübt realisierten wir, dass man besser zuerst links gehalten hätte – die Düne rauf, denn dann würde man eine schöne Aussicht haben, danahc könnte man einfach runter „Waten“. Wir machten es also die harte Tour. Von der Pfanne aus zur Düne hinauf. Das Joggen hat sich gelohnt. Macht man einen Schritt rutscht man 80% wieder retour. Oben angekommen waren doch da Touristen die uns zuriefen: schneller, den rest rennen. Ha Ha… Die Aussicht ist spuer. Und das wieder runter Waten ist lustig, wie Schneeschuhlaufen.img_1996
Wieder unten ab ins Auto und wieder retour – zuerst aber das Sandwitch essen. Das Sandfahren fällt wieder leichter und die Fahrt schien kürzer – ich fand es lustig.
Nun wieter zur Düne 45 (45 km von Sesriem entfernt) – die kraxelten wir auch hoch – etwas viel Wind aber die Aussicht belohnt den Aufstieg. – Wieder runter laufen und etwas pausieren. Uund wieter nach Elim Dune. Die sieht anders aus wie die anderen – mehr Pflanzen.
Es ist nun auch schon 14:00 – unseren Sport für den Tag haben wir gehabt. Wenn man die anderen Dünen auch noch sehen will braucht es mehr Zeit – die haben wir nicht.
Wir freuen uns auf die Dusche und das Abendessen.
Unterwegs versuchte ich immer wieder Oryx zu fotografieren, aber lie laufen immer weg. Ich bin sicher, wenn ich einmal – nach grosser Mühe- so ein Gemsbok durch die Linse sehe – dann werden sie immer wieder erscheinen. Was dann auch so war…. für mich sind sie von nun an Oxen – den anderen Namen kann man sich sowieso nicht merken.. img_6307img_7556Zurück bei der Lodge, beim Tee hat mich Brigitte gerufen, ich soll doch Richtung Wasserloch schauen – von unserem Zimmer aus sieht man direkt dort hin. Da stehen ein paar Zebras. Ich konnte sie in Ruhe fotografieren. Aber irgend etwas sagt in mir dass ich noch einige Zebras vor die Linse kriege – aber man weiss nie!img_7496