Airlie Beach- 190610

Eine Tankstelle suchen, das war das erste Ziel des heutigen Tages. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten des Co-Piloten (ich) fanden wir aber doch noch die richtige Richtung und eine Zapfsäule. Diesmal Benzin! Danach auf nach Süden. Die Strecke ist nicht sehr interessant, Sugar Canes links und recht sowie Mangobäume. In Ayr stoppten wir an einer Information und erhielten jede Menge Prospekte. Die Dame dort war selber überrascht, was sie alles fand. Danach in Burdekin Distrikt erfuhren wir, dass hier noch Zuckerrohrfelder abgebrannt werden und man zusehen kann. Heute ist ein solcher geplanter Brand, aber wir haben ein anderes Ziel. Abbrennen tun sie, um die trockenen Blätter zu verbrennen damit diese beim Schneiden sonst auf dem Boden verteilt würden und das Einsickern des Wasser bei der Bewässerung verhindern würde. Das Wasser würde einfach davonlaufen. Sugar Cane benötigt 1,5 m Regenfall pro Jahr. Wir behalten diese Information für den Rückweg auf.
Ursprünglich wollten wir nach Conway Beach, aber wir haben uns jetzt doch entschieden nach Airlie Beach zu fahren und in einem Big 4 Campingplatz zu logieren. Eigentlich dachten wir, es würde eh keinen Platz mehr haben, aber dem war nicht so. Die Reception gleicht einem Hotelempfang und der Platz ist dementsprechend auch etwas teuer. Wir haben uns mit möglichen Ausflugsideen bewaffnet was wir nun morgen unternehmen konnten. Schlussendlich mussten wir uns entscheiden zwischen: Aufstehen um 0600 Uhr und mit mindestens 100 anderen Touristen auf einen Katamaran auf eine Bootstour zu gehen, aufgezwungene Aktivitäten durchzuführen und zu shoppen. Oder Auszuschlafen, nach Conwai zu fahren und dort die Inseln vom Land aus zu betrachten – wir werden uns nach dem Aufstehen entscheiden, ha!

Der Platz ist nett, wir sind auf einem Swiss Spot, denn unsere 3 Vorgänger waren auch schon Schweizer. Unser Nachbar, ein Aussi aus Victoria, fragte uns grad zu beginn, ob wir Schweizer sein? Weshalb er das denn denke? Eben, die letzten Nachbarn seien auch aus der Schweiz gewesen.

Wir haben nun die Zeit genutzt etwas die nächsten Tage zu planen. Wir haben Hühner und Enten um uns herum – und Sandflöhe.

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