190618 – Cairns

Heute heisst es abreisen. Den Luggage Transport haben wir auf 09.30 Uhr bestellt. Wir nehmen uns Zeit für ein ausgewogenes Frühstück. Danach machen wir das Online Checkin für die Rückflüge. Wir sind so schnell fertig, dass wir nochmals den Bird Hide besuchen. Aber diesmal ist nichts los. Auf vielseitigem Wunsch von Urs gehen wir nochmals zu den Palmen, wo die Kingfisher sitzen sollten – und tatsächlich! sie sitzen dort! Zum Glück konnte Urs überzeugt werden, unbedingt nochmals dorthin zu watscheln… Wir konnten somit noch schöne Aufnahmen schiessen rsp. filmen. Auf dem Rückweg trafen wir unseren Guide von gestern und haben ihm darüber berichtet. Er hat es gern gehört.

Pünktlich(!) um 0930 wurde unser Gepäck in unser Auto verfrachtet. Wir mussten also tatsächlich auschecken. Danach fuhren wir Richtung Mossmann nach Mareeba. Unterwegs besuchten wir eine Gärtnerei, eine Distellerie und ein Work Coffee. Die Gärtnerei war interessant, leider unpassend für uns eine Pflanze zu kaufen. Aber wir wissen nun wie wir eine Mango pflanzen müssen: Stein längssseits einpflanzen, Früchte gibt es nach ca. 10 Jahren. Wenn wir uns beeilen, ist die erste Ernte vor unserer Pensionierung bereit. In der Distellerie verkauften sie Vodka, Gin und Whisky, kein Rum. Somit Tschüss! Gin haben wir zu Hause.
Im Work Coffee tranken wir einen Kaffee, unsere Hoffnung auf eine Kaffeefabrik zu stossen, zerschlug sich leider, wir hätten Kaffeebohnen kaufen können und alles was es zum Kaffeetrinken braucht.

Kurz vor Atherton bogen wir zu einem vermeintlichen Damm ab, aber der war dann doch zu weit weg, dass wir uns wieder nach Atherton aufmachten. Aber irgendwie verpassten wir diese Stadt. Der Wegweiser zeigte dann neu Yungabarra, kein Atherton. Nicht schlimm, wir waren vor 7 Jahren dort. Aber langsam wurde es Zeit für ein Mittagessen. Gross angekündigt Nicks Restaurant in Yungabarra: Open, closed on Monday. Ha ! heute ist Dienstag we are lucky!. Aber es ist trotzdem geschlossen. Urs ist überzeugt, bereits vor 7 Jahren war es geschlossen. Ich mag mich nicht mehr daran erinnern. Aber vis à vis gibt es ein anderes Kaffee, das ist geöffnet. Dort gibt es homemade Pies. Mmmm fein!. Well, ich habe dieses Ding noch in Cairns verdaut. War also nicht sehr schmackhaft. Wir haben die beiden letzten bekommen.

Wir fuhren also mit gefülltem Magen weiter und stoppten bei den Kauri Trees bei einem Crater See. Dort gibt es ein nettes Teehaus, dort wäre das Meal wahrscheinlich besser verdauchlich gewesen. Auf dem See war grad eine Bootstour am laufen. Der Lautsprecher schallte ziemlich laut und wir hörten, dass es zwei sehr sehr alte Bäume dort gab. Die sind wir dann auch noch angucken gegangen. Twintrees, very tall and very old.

Dann weiter bis nach Gordenovale und schlussendlich nach Cairns. Die Strasse nach Gordonvale hinunter hat es in sich. Es ist sehr sehr kurvig. Ich verzichtete darauf, die Strassenkarte zu studieren, denn ich wollte mir die Pie nicht nochmals durch den Kopf gehen lassen. Wir sind wieder im gleichen Hotel abgestiegen. Dort haben wir zuerst eingecheckt und danach tanken und das Auto abgeben. Nun waren wir unmotorisiert. Wir liefen etwas der Esplanade entlang und mussten feststellen: Es herrscht immer noch Ebbe. Vor 7 Jahren waren wir hier: es war Ebbe und nun sind wir wieder hier: es ist Ebbe. Die Theorie von Urs lautet: Durch die Erderwärmung hat sich der Schwerpunkt der Erde verschoben. Es befindet sich jetzt im Norden von Australien. Somit ist der nördliche Teil von Australien schwerer und liegt tiefer, somit herrscht im Norden immer Flut und im Süden immer Ebbe. Alles klar soweit? Tatsache ist: Es gibt eine Menge Schlamm. Die Cairnser müssen in einem Schwimmbad baden, wei der Strand verschlammt ist und wenn es Wasser hat, dann hat es Krokodile oder Quallen oder beides (hahaha). Wahrscheinlich bädelet auch noch der weisse Hai darum herum. Wir baden auf jedenfall nicht. Am Pier sahen wir nochmals zwei Kingfisher. Wir assen noch eine Glace, besuchten den Nightmarkt und gingen zurück zum Hotel wo wir die Happy hour ausnützen. Wir assen wieder balinesisch. Morgen müssen wir noch einen Tag herumbringen bevor es nach Hause geht.

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