Archiv der Kategorie: Australien ’12

Schluss

120722 Cairns

So, das Auto ist abgegeben und wir sind im “The Cairns Hotel”. Bereits um 11.00 Uhr konnten wir das Zimmer beziehen und somit unser Gepäck loswerden. Dann fuhren wir also das letzte mal mit dem Auto, das 3 Monate unser Heim war, nach Trinity Beach. Ist schon etwas seltsam. sniff.

Wir sahen uns noch kurz die Beach an und fuhren dann mit dem Bus zurück nach Cairns.Die Fahrt dauerte 45 Minuten. Das Wetter hat sich doch ziemlich gebessert, war es doch am Morgen ziemlich wolkig und kühl. Wir klapperten noch etwas die Souvenierläden ab, dann sassen wir etwas am Swimmingpool der Stadt. Das Meer ist bei Ebbe weit zurück und es hat wohl eh Quallen und Saltys.

Dann assen wir im Mövenpick (!) eine feine Glacé. Danach zurück ins Hotel um definitiv zu packen. Am Abend gingen wir aus for dinner, das letzte mal.

120723 Wettingen

Tagwacht war kurz nach 06.00 Uhr. Richtiges Frühstück. Es wartet ein LANGER Tag auf uns… kurz nach 0700 Uhr kam das Taxi. Der indische Taxidriver machte keine Anstalten uns beim Einladen zu helfen, ich bat ihn wenigstes etwas näher zu fahren, er rief einfach jump in! Tubel. Erst als ich die Hintertüre aufriss (wrong door) stieg er aus. Aber er wusste den Weg zum Flughafen.

Dort kauften wir für 3$ zwei Gepäckrollie…Das Einchecken war eine kurze Sache, wir hatten noch Zeit für einen Kaffee. Obwohl wir ja Qantas gebucht hatten, steckten sie uns in eine Billigairline, da muss man für alles bezahlen, Snacks, Getränke. Wir verzichten. Flug dauert ja nur 2 Stunden.

In Brisbane mussten wir, da wir nun zu Singapore Airlines wechselten, das Gepäck abholen und zum internationalen Flughafen wechseln. Das ist auch spannend. Nachdem wir den Weg gefunden hatten, wieder 4$ für ein Gepäckwägeli locker gemacht hatten, standen wir vor einem Ticketschalter. Wir mussten also tatsächlich 5$ pro Kopf für den Zug zum international Airport bezahlen! dis für 2 Minuten Fahrzeit, der nächste Zug fährt in 30 Minuten ?! Als Alternative gab es ein Bus, gleich teuer und gleiche Wartezeit. Das Wägeli dürfen wir natürlich auch nicht auf das Peron nehmen, zu gefährlich…(für wen?)

Dann fuhr der Zug tatsächlich ab, 2 Minuten fahren, aussteigen, kein Wägeli, 100 Meter bis zum Lift (wohlgemerkt mit dem gesamten Gepäck :ca 60kg !) . Dann raus aus dem Lift, steht doch da ein Typ der will unser Zugticket! Na dem habe ich es in die Hände gedrückt, als er uns dann noch sagte, das hier die Wägeli GRATIS seien, haben wir ihn ziemlich angefaucht: Hoffentlich! wäre ja noch schöner! Der Arme hat wohl die Welt nicht mehr verstanden….

Beim Einchecken machte die Dame Urs darauf aufmerksam, dass sein Handgepäck 10 kg wiegt, aber nur 7 kg erlaubt seien. Ob er ein Laptop drin hat? Yes. Dann müsse er es dann aber rausnehmen, yes mam(?)

Schlussendlich waren wir grade rechtzeitig zum Boarding ready, es langte noch knapp für einen Burger denn: steige nie mit leerem Magen in ein Flugzeug! you never know!

Der Flug von Brisbane nach Singapore dauerte 8 Stunden. Dann endlich an unserem “Heimatflughafen” angelangt, gingen wir zum ersten Mal in eine Lounch, dort konnten wir duschen, etwas ruhen und etwas kleines essen. Es warteten ja nochmals 12 Stunden Flug auf uns. Wir fanden auch tatsächlich etwas Schlaf, nebst den weinenden Kindern rund um uns herum – irgendwann einmal gönnen wir uns einen Businessflug!!!!

Aber auch dieser Flug nahm sein Ende und wir landeten sicher in Kloten. Dort warteten bereits Barbara und Max. Vielen herzlichen Dank an euch beide! Es ist schön abgeholt zu werden.

Zu Hause wartete dann noch eine Überraschung, läutete es doch an der Haustüre der Gipfeliexpress. Welche Freude: Pascal mit Carla und Nadine mit Vivienne und dann noch mein Bruderherz Thomas kamen zur Begrüssung mit frischen Brötli. Mega! Vielen Dank euch allen.

Wir sind wieder zu Hause.

Queensland

120711 Camooweal

Wie angedroht schrillte der Wecker heute um 6:00. Erstaunlich war, dass es heute Nacht richtig “warm” war – für Alice Springs. Auch der Morgen war somit angenehm. Somit viel uns das früher aufstehen leichter. Wir trödelten nicht allzulange, verdrückten je eine Banane und um 6:45 machten wir uns auf den Weg. Es tagte schon ein wenig.

Viel gibt es nun wirklich nicht zu erzählen, ausser, dass wir beim Stuart Memorial das Morgen “Müesli” machten und Kaffee kochten. Dann ging es auch schon wieder weiter.

Vor Tennant Creek schauten wir uns die Devils Marbels an und benutzen diese Gelegenheit unsere Beine etwas zu vertreten das UFO Center haben wir links legen gelassen.

In Tennant Creek tankten wir wieder 90l auf und assen etwas zu Mittag. Wir wollten heute ja eine ähnliche Distanz wie nach Caixas zurücklegen – nur dies mit einem Land Cruiser.  Der s… etwas mehr als ein Octavia. Wir begrüssten, dass die Sonne gegen Mittag in unserem Rücken lag, dies ermüdet nicht so. Somit haben wir es bis nach Camooweal geschaft – knapp 1000km – und jetzt sind wir in Queensland!

Ein kleiner Unterschied zu gestern Abend hat es noch … es ist heiss, öffnet alle Fenster!

120712 Lawn Hill

Heute Nacht war es heiss… die Fenster offen. Kaum zu Glauben, dass wir erst gestern noch kalt hatten. Ich (Urs) habe schlecht geschlafen.

Wir standen eher spät auf und machten uns auf den Weg zum Lawn Hill National Park, indem wir den geteerten Weg nahmen, nicht den kürzeren ungeteerten Weg. In der Annahme, dass das schneller ist. Als wir an der Gabelung ankamen, wo diese zwei Wege wieder zusammenkommen stand da: “Road Closed”, das nach 60km. Von dem Ende des Landes das man so zusätzlich ca 400km unter die Räder nehmen – und zuerst selbstverständluch wieder 60km zurückfahren. Wir entschlossen uns trotzdem diese Strasse zu nehmen. Wie sich später herausstellt, waren wir nicht die einzigen mit deisem Entschluss. Dpäter gab es eine weitere Abzweigung, Hier nahmen wir den kürzeren Weg, wie sich herausstellte war es etwas schlechter unterhalten. Nicht schwierig für den Toyota, aber wir fuhren langsamer. Brigitte hat einen grossen Teil gefahren und durchquerte zwei reissende Flüsse. Das tönt schlimmer als es war, da es Trockenzeit ist war der Wasserstand nocht allzuhoch.

Später kamen wir an “Riversleigh Site D” vorbei, da wir nicht wussten was das war hielten wir an um zu schauen was das ist. Anscheinend ist es win World Heritage Sie wegen den Fossilien. Da es so heiss war sind wir nicht usgestiegen und haben auch mit dem200mm Objektiv nichts gesehen. Also kann es nichts besonderes sein. – Alles nur ein Witz Reto, selbstverständlich sind wir ausgestiegen und haben sogar Fotos geschossen, Krokodilm Schildkröte und “big Bird”.

Trotzdem fuhren wir dann weiter, anscheinend gibt es noch andere Sites, die sind aber für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Im Lwan Hill angekommen fuhren wir zuerst nach Adels Grove um zu sehen ob wir irgend ein Dokument erhalten, das bestätigt, dass wir reserviert und bezahlt haben. Der freundiche Herr hat und dann einen Zettel ausgefüllt.

Nachdem das Auto abgestellt und ein Bier getrunken war machen wir noch zwei Tracks, den Cascade und den Island Stack, Der erstere war eher eie kurze Angelegenheit – 1 Stunde gemäss Führer, wir waren nach einem gemütlichen Spatzierganf in 15 Minuten dort. Von einer Kaskade keine Spur – eventuell wenn es mehr Wasser hat. Der Island Stack war schöner, aber den schönsten Ausblick durfte man aus Respeckt von den Abrorigines nicht fotografieren – es war der Blick auf den “Wild Dog Dreaming”.

120713 Normanton

Die Nacht war warm und feucht. Eine neue Erfahrung. Unsere Blache, welche wir am Auto liessen, ist nicht wegen dem Regen nass, sondern weil es so feucht ist. Es ist tropisch!

Um 09.30 marschierten wir zum Upper Gorge Lookout. Der Weg führte am River vorbei an den In……Falls vorbei- wunderschön- und an anderen Lookouts. Wir gingen nicht baden, das Wasser ist auch hier zu nass. Das was es zu wandern gab, wanderten wir so ziemlich im Zick Zack ab (ausser Wild Dog Dreaming). Speziell hier ist, dass wo Bäume, Palmen etc wachsen, die Erde braun ist und nicht rot und das Spinifex ist grün! Wir dachten, das wachse bereits dörr. Und es gibt richtiges Gras!

Um die Mittagszeit, nach einer kleinen Pause, fuhren wir aus dem Park heraus. Unser nächstes Ziel war “  soviele Kilometer wie möglich zu fahre. damit wir morgen so wenig Kilometer wie möglich zu fahren haben”. Dies ist uns voll gelungen, sind wir doch vom Burke und Wills Roadhouse die restlichen 200 km nach Normaton gebolzt und haben uns den letzten powered Site ergattert. Wir haben auch herausgefunden, was die mit Development Road meinen: Die Strecken von Gregory Downs nach Burke and Wills und dann von Burke and Wills nach Normaton sind nämlich welche. Diese Strecken sind meistens einspurig. Wenn ein grösseres Auto kommt als du selber fährst, musst du auf die Shoulder fahren, holterdipolter… Und das machten wir heute für knapp 400 km.

Die Suche nach einer Site ist hier sehr speziell, die Dame an der Reception weiss nicht welche besetzt sind, also fährt sie mit dem Golfcaddywägeli mit den Gästen über den Platz. Dies wohl x-mal pro Tag….

120714 Undara

Nach einem gemütlichen Start in den Tag fuhren wir Richtung Undara los, es waren ja nur ca 450km. Es ist angenehm zu wissen, dass die Distanzen von jetzt an kleiner werden.

Etwas unangenehm ja beinahe nervend war die Strecke von Gorgetown nach Undara, vor allem die Strecke von Mt Surprice nach Undara. Alle 2km eine BAustelle mit Rotlicht und was denkt ihr wohl wie die Lampe immer war, klar dich es heisst ja Rotlicht.

Zudem knallte so ein Idiot ein weiteres Loch in die Windschutzscheibe, es sind nun deren drei. Es lohnt sich nun das Ding auszuwechseln.

Hier in Undara bezogen wir Stellung und wollten eigentlich einen schönen, angenehmen Nachmittag verbringen. Nun obwohl Trockenzeit hat es schwere Regenwolken, und eine davon war sich seiner Last überdrüssig und entlud es über unserem Auto. Ha, kein Problem wir können ja nur rasch die Blache spannen, aber weit gefehlt, die Einne um die Blache zu befestigen war mit Sand gefüllt. Wir konnten also zuerst die Rinne bei strömenden Regen reinigen. Die Rinne war danach sauber wir nicht mehr. Aber die Blache war gespannt. Dafür regnete es nicht mehr. Na ja so ist das Leben.

120715 Atherton

Heute war frühmorgens Tagwacht. Den Wecker haben wir auf 06.30 gestellt, jedoch vergessen die Zeitzone anzupassen. Gottseidank ist Brigitte ja sowiso wach uns spielt die Weckrunzel um 06.40 Uhr. Dann hiess es zusammenpacken, das Auto an den Day Use Carpark zu stellen und um 08.00 bereit für die Tour zu sein.

Und es geht los: Im Bus fuhren wir mit einer jungen Guide zu 3 Tunnels. Für die ersten zwei musste man etwas klettern, aber es war nicht schlimm. Zwischen dem zweiten und dritten gab es eine Teepause mit etwas Brot oder so. Die Aussis streichen ihr Brot verkehrt: Zuerst die Konfitüre und dann die Creme oder was es auch immer war. Wir wagten es nicht, dies zu probieren. Aber alle schmierten ihre Brote auf die gleiche Weise, aber sie fahren ja auch alle auf der falschen Strassenseite.

Die Lavatubes entstehen ja dadurch, wenn ein Lavastrom sehr langsam versiegt, somit kann sich die Oberfläche abkühlen und im Innern bleibt es flüssig und der Pegel senkt sich langsam. Es sind sehr lange Tunnels, die aber zum Teil eingestürzt sind. In diesen Teilen konnte sich ein Regenwald bilden. Man sieht es vom Satelit aus, es sind richtig grüne Striche in der Landschaft.

Spannend war, dass wir vor dem dritten Tunnel zwei männliche Wallaroos sahen, welche miteinander kämpften. Wir dachten uns nicht viel dabei, aber als alle Aussis darüber aufgeregt waren (inkl. Guide) stellten wir fest, dass dies speziell ist. Anscheinend kämpfen sie fast nie. Aber es ist fotographisch dokumentiert.

Ach ja, wenn ein Känguruh auf einem Felsen sitzt ist es Wallaroo oder Wallaby und nicht ein Känguruh.

Danach fuhren wir gemütlich Richtung Atherton. Unterwegs sahen wir uns die Millstreamfalls an, sehr schön und ein Besuch wert.

120716 Atherton

Wir haben heute unser Aufenthalt um einen Tag, auf drei Nächste verlängert, was die Dame an der Reception etwas ins Schwitzen brachte, sie musste doch einiges verschieben. Aber sie machte das souverän. Danach haben wir auch Cape Trib, gebucht und auch den Platz in Cairns. Es scheint so, dass die Plätze etwas belegt sind. Auch die Abgabe des Autos ist eingefädelt und der Voucher vom Htel gefunden. Somit können wir den Rest des Tages geniessen.

Zuerst war das Visitor Center angesagt. Dort wurden wir freundlich beraten und wir zogen auch schon los um die Tablelands zu erkunden.

Wir begannen beim Curtain Fig Tree, das ist ein Feigenbaum der sich auf einem anderem Baum als Parasit niedergelassen hat, gewachsen ist. Den ursprünglichen Baum erdrückt, der dann umgestürtz ist, aber von einem anderen Baum gestützt wurde. Der Feigenbaum hat weitder munter Luftwurzeln gemacht und seht nun schräg in der Landschaft. Der ursprüngliche Baum ist nun schon verrottet.

Weiter geht es nach Yungaburra, anscheinend gibt es da ein gutes schweizerisch-italienisches Restaurant. Aber es hatte heute geschlossen. Wir besuchten somit das Vienna-Inn, das auch Restaurant Budapest heisst. Dort bekamen wir einen wunderbaren Apfelstrudel. Der Wirt war etwas im Schuss, hat sich aber dann für uns etwas Zeitgenommen und und auf Deutsch (er war Slovene) unseren Reiseplan in die Hand genommen. Das Visitor Center können man ja sowieso nicht brauchen.

Wir besuchten somit den Kratersee Lake Eacham. Um ihn herum führt ein 3 km langer Weg, nur da der Regenwald relativ dicht ist sieht man ihn nicht. Dafür bekommt man von der üppigen Vegetation hier einen guten Einblick.

Danach war der Kratersee Lake Barrine, der sieht aus wie der Lake Eacham, nur ein klein wenig grösser. .Man könnte mit einem Schiff darauf fahren. Aber das stand da und hatte keine Lust sich zu bewegen. Somit haben wir dann die Twin Pine Tree angeschaut. Das sind recht grosse Exemplare.

Weiter geht es nun zum Catherdral Fig Tree, das ist auch wieder ein Feigenbaum der aber alleine dasteht. Mann das Ding ist gross, wenn unser Feigenbaum zuhause so gross wird muss zuoberst ein Licht angebracht werden, damit die Flieger nicht hineinfliegen. Der Stamm und die Luftwurzeln sind wirklich beeindruckend und einen Besuch wert.

120717 Atherton

Unser Ziel heute war : Ein Platypus zu sehen, das ist das Schnabeltier, welches hier in den Gewässer heimisch ist. Am Petterson Creek bei Yungaburra fanden wir auch tatsächlich eines. Ganz am Anfang des Trails. Das war wirklich süss. Es war aber das Einzige. Danach fuhren wir nach Malanda und besichtigten dort den Wasserfall ud sahen ein zweites Schnabeltier, assen the soup of the day im Tree Kangoroo Café und liefen danach den Rainforest Trail. Dabei sahen wir viele kleine Turtles.  Der Rainforest ist sehr eindrücklich. Ein Forrestturkey lief Urs auch noch vor die Kamera.

After that, fuhren wir zu den Millaa Millaa Falls. Dort hat es fein genieselt. Wettermässig war es heute wolkig, regnerisch mit ein wenig Sonne ab und zu. Auf dem Weg zurück nach Atherton liegt der Mt. Hypipamee Nationalpark mit dem Wasserfall the Crater und den Dinner Falls. Der Kratersee liegt tief unten und ist grün, yak.

Zurück in Atherton sind wir nochmals einkaufen gegangen und dann zurück an den Platz wo Urs einen “Nosel” for the Diesel ausgeliehen hat und nun die 18 Liter in den Tank eingefüllt hat.

120718 Cape Tribulation

Auch heute beeilten wir uns nicht sehr, denn vis zu Cape Tribulation ist es nicht weit. -zuerst aber machten wir einen Abstecher zur Mossman Gorge. Im Lonley Planet heisst es, dass die grösste Herausforderung ist, einen Parkplatz zu finden. Das ist auch richtig, wenn man in den Parkplatz hineinfährt, hat es so viele freie Plätze, dass man nicht weiss wohin man das Auto stellen kann. Aber zu Ehrverteidigung von Lonley Planet: es gibt ein neues Visitor Center mit vielen Parkplätzen. Zudem einen Shuttel, so dass man die 2 km gar nicht mehr laufen muss. Wenn man da ist, sieht man einen Bach um Regenwald. Unserer Meinung nach muss der nicht auf der “to do” Liste stehen. Wir auf jeden Fall waren sehr schnell wieder draussen und unterwegs nach Cape Trib.

Angekommen (nach einer Berg und Tal Fahrt) haben wir den vorbestellten Platz bezogen und sind mit einem Bier an den Strand gesessen, es war Ebbe und somit war der Strand sehr gross. Auch hatte der Wetterbericht recht, es war heute zum grossen Teil Sonning – was das für einen grossen Unterschied macht! So nach ca 4500km sind wir also wieder an einem Meer, dieses Mal am an der Coral Sea, am Südpazifik.

120719 Cairns

Am Morgen hatte es nur noch sehr wenige Wolken, wir genossen die Sonne, obwohl wir einen Schattenplatz hatten. Auf jeden Fall fuhren wir füher als geplant der Küste entlang Richtung Cooktown los. Wir hielten an zwei Strände, wo bei der zweite sehr schön war. Auch waren beinahe keine Toursten dort – es lag wohl daran, dass es empfohlen ist mit mit einem 4WD dorthin zu fahren. Wirklich notwending war das nicht, ein oder zwei Flussdurchquerungen, aber der Wasserstand war niedrig. Spezieller waren die Steigungen. Ich wage nicht zu sagen es seien 45° gewesen, aber wir hatten das Gefühl nicht im Autositz zu sitzen sondern in einem Liegestuhl. Das arme Auto schnaufte im ersten Gang hoch. Ich musste zu Glück nicht anfahren, dazu hätte ich wohl in den L4 wechseln müssen…

Also immer der Küste entlang, auf und nieder und auf und nieder. Aber auch so gelangten wir an das Ende der Strecke wo ein Lastwagen mit einem Getriebeschaden in der Strasse stand, juhee. Da es wieder einmal in einer starken Steigung war mussten sie den Laster irgendwie wieder herunter bringen. Dazu banden sie zwei kleinere Autos zusammen und und baden den Lasteagen mit einem Stahlseil an diese Kette. So versuchten sie den Laster zu bremsen. Der Eine Wagen wurde mit blockierten Bremsen den Hang hinunter gezogen…

Na ja alles ging gut und hatten die Gelegenheit mit einem Polizisten small talk zu machen während er all dem zusah.

Wir konnten also weiter die Hügel hinauf und wieder hinab fahren bis wir auf dem Highway nach Cooktown kamen. Cooktown wollten wir schon noch sehen, obwohl wir wenig Zeit hatten. Wir fuhren hin schossen “wir waren auch da” Bilder, assen ein warmes Toast und es ging ab Richtung Cairns. Wo wir dann auch glücklich angelangten und feststellten, dass morgen Public Holiday ist. Und wir wollten doch noch Klebeband kaufen und das Paket auf die Post bringen. Mal schauen eventuell hat die Post im Einkaufszentrum offen, oder sonst sei die Post am Samstag morgen offen.

120720 Cairns

Es ist Public Holiday in Cairns aber alle Geschäfte sind geöffnet – ausser die Post. Nun, nach 3 Stunden packen und Auto waschen waren wir ready. Fies ist, dass die Kaffeemaschine verpackt im Auto ist….ach ja: Das Auto ist weiss, nicht eierschalenfarbig. Der Herd wurde von Urs in 30 Minuten entkohlt.

Am Nachmittag liefen wir zu Fuss in die Stadt, ein paar Kilometer ein Flüsschen entlang. Es gibt eine Swiss Bakery. Wie gesagt, alles ist geöffnet- ausser die Swiss Bakery! Geschlossen am Freitag und dann auch Samstag, Sonntag ist eh zu… toll! dann halt nicht. Dafür gibt es ein Bier.

120721 Cairns

Eine halbe Stunde dauerte das Verschicken des Paketes. Zum Glück nahm Urs die Poleposition in der Warteschlange bei der Post ein. Die Post öffnet um 09.00 Uhr, dass heisst, um 09.00 Uhr kommen die Angestellten in den Shop.

Etiketten anschreiben, wägen: Super, max. Gewicht ist 20 kg wir haben 21.06. kg. Also Paket öffnen, ich seckle zum Auto da dort das Klebeband liegt, zurückspeeden, Urs hat die Blitzbatterien und ein Campführer herausgenommen (zugeklebt haben sie das Paket doch selber). 3 Monate dauert es wohl (Seeweg).

Jetzt nach Trinity Beach hoch, 20 Minuten fahrt. Punkt 10.00 Uhr waren wir dort. Unkomplizierte “Abgabe”, hat auch nur 30 Minuten gedauert, vor allem das Schwatzen.

Jetzt zum ShoppingCenter in Smithfield, ich brauch ja eine neue Schraube (an der Brille…) da locker…jetzt wieder fix.

Wir wollten nach Kundura, Koalas angucken. Haben diese auch gesehen und noch anderes Getier. Alles in allem ist Kundura eine Shoppingstadt, ein Laden nach dem anderen. Dann noch die Barron Falls von der Railwaystation aus. Wir waren grad rechtzeitig da um das Zugspektakel mitanzusehen. Zug kommt an, alle Mann hechelt aus dem Zug, raus auf die Platform, Fotos von den Falls, nach 10 Minuten pfeift die Lock, alle Mann rennt in den Zug, die letzten rennen natürlich in den hintersten Wagen… Dann war wieder Ruhe.

Am Abend gehen wir ins Cook und Bull Pub, dort läuft im TV Rugby. Das ist eigentlich noch spannend, da fliegen die Fetzen!

Red Center

120703 – Alice Springs

Die Zeltplätze scheinen recht ausgebucht zu sein, aber wir konnten eine Powered Site in Big4 ergattern. Zuerst für einen Tag, danach haben wir um einen Tag erweitert.

Wir hielten uns nicht lange damit auf den Platz anzuschauen, sondern wir machten uns auf um ein paar Besorgungen zu machen. Zuerst wollten wir wissen ob wir einen grösseren Kaffeekrug finden und dann wollten wir einen neuen Brenner die kohlen immer noch. Leider fanden wir von beidem nichts.

Wenn wir schon am Einkaufen waren, haben wir auch noch Esswaren für die nächsten paar Tage besorgt. Der PEgel im Kühlschrank hat sich schon bedrohlich gesenkt und was schlimm war: kein laktosefreises Yoghurt mehr!

Danach bezogen wir Stellung im Campground und machten nichts mehr!

120704 – Alice Springs

Als erstes besuchten wir die Royal Fliing Doctor Service (RFDS) Brigitte wollte sehen wie die so organisiert sind. Leider gab es keine Tour nur einen Informationsfilm, der erklährt warum es RFDS braucht. Eine kurze animierte Präsentation zeigte etwas mehr. Wir fanden hier aber ein Café mit anständigem Kaffee.

Hier in Alice Springs ist es morgens recht kühl, es hat Frost. Zwar haben wir je eine Wolldecke aber die sind etwas zu klein. Daher besorgten wir uns je eine grössere. Somit sollten wir genug warm haben ohne heizen zu müssen.

Gleich bei den Einkaufszentren befindet sich der ANZAC Hill von dem aus man eine gute Sicht hat. Aber es herrschte ein zügiger Wind. Der Wind ist das eigentliche Problem hier, es wäre eigentlich recht angenehm warm, aber ein kalter Wind macht alle Anstrenungen der Sonne die Landschaft aufzuwärem zu nichte.

120705 West McDonnel Ranges

Die zusätzlichen Woldecken haben eine Angenehme Wärme erzeugt. Erst recht wollte ich nicht aufstehen, bevor die Sonne scheint. Daher gingen wir recht spät auf die Piste zumal wir noch zwei Liter Brennsprit kaufen wollten. Aber davon gab es nichts mehr (jemand hat den ganzen Vorrat aufgekauft…- 4 Flaschen). Fleisch hingegen haben wir aufgestockt und auch Batterien für die Taschenlampen.

Es gibt viele Wasserlöcher hier im McDonnel Ranges aber wir haben direkt Ormiston Gorge angesteuert. Es gäbe eine schöne Wanderung hier. Angekommen wagten wir einen kurzen Blick Richtung Gorge and erkundigten uns dann nach dem Trail. Ein kleines Problem gab es hier. Ganz am Schluss, so nach 3 Stunden muss man einen tiefen Fluss durchwaten. Was ja eigentlich nicht ein Problem wäre, wenn das Wasser oder zumindes die Luft warm wäre. Wir entschlossen uns den Pound Walk zu machen aber nach ca 1/3 Distanz umzukehren, dort gibt es einen Lookout, der eine prächtige Übersicht auf die Landschaft gibt.

Zu erwähnen ist dass es in Australien immer wieder Warnschilder gibt: Cliff Risc Area, Gorge Risk Area und immer wird darauf hingeweisen was so alles geschehen kann, Felsen kann man hinunterstürtzen etc. Auch gibt es Trail Risc Warnschilder, aber was vergessen wird von den “wild Flowers” zu warnen! Schon die Spinifex spiessen einen beinahe auf, wenn man an sie herankommt. Nur schon der Name ist gefährlich.

Zurück am Camp marschiert vor uns doch ein Dingo über die Strasse! Gegen Abend sahen wir ihn noch öfters um unser Auto schleichen, es scheint sein Revier zu sein. In der Schlucht hinten heulen sie den Mond an, der ja noch gar nicht da ist.

Wir konnten uns hier doch tatsächlich heiss duschen, es gibt zwei Klos mit richtigen Schüsseln und je eine Dusche welche von 10.00 bis 16.00 jedoch abgeschlossen ist.

120706 Palm Valley

Zuerst führte uns unser Weg nach Glen Helen Gorge. Diese ist sehr schnell besichtigt wenn man den Weg zur Gorge gefunden hat, das geht auch sehr schnell wenn man auf der richtigen Seites sucht. Dann haben wir um die Ecke gelinst und uns entschlossen NICHT ins Wasser zu springen. Weiter hinten sah es nicht schlecht aus, aber kein Weg… die mathematische Formel zu diesem Entschluss ist einfach: Aussentemperatur + Wassertemperatur sollte > 20° sein.

Danach nahmen wir das Ziel “Palm Valey” unter die Räder. Gemäss dem Wegbeschrieb ist dies ein extrem schwierige Piste, eigentlich Selbstmord. Aber wir scheuen nach Stockyard Gully keine Gefahren. Luft raus aus den Pneus und rein in den Sand, Knebel runter. Als wir am Campground angekommen waren, suchten wir immernoch nach den schwierigen Passagen. Es war etwas sandig und steinig aber ok. Unterwegs sammelten Firewood und füllten damit unser Auto (!), Brigitte ist ja dauernd am beselen und denkt immer es kann nicht schlimmer werden: es kann definitv schlimmer werden. Ein Klavter Holz im Auto und Urs am Steuer dann wird der Dreck zum Ungeheur….!

Wir haben einen guten Spot ergattert und dann auch gesehen, dass wir für die Allgemeinheit Holz gesammelt haben (wie auch noch andere), no privat fire.

Wir wollten aber wirklich noch die Palmen sehen und drum ging es weiter 4 km zum eigentliche Valey. Das war wiederum etwa bumpy und der L4 kam schon ein paar mal zum Zug. Die Pfannen klatschten eifrig zum Takt. 1 km vor dem Parkplatz haben wir parkiert, zuerst im Glauben, dass dies der Parkplatz ist. Egal, Auto schon abgestellt, alles abgeschlossen wir laufen.

Wir haben dann auch den langen Loop um die Palmen durchgezogen, es hat sich auch gelohnt. Speziell ist, dass es nur in diesem Tal Palmen gibt. Vor ein paar Jahren wurden dies gezählt um die 12’000 waren es damals.

So,dann vor der Dunkelheid zurück über Stock und Stein, Essen kochen und dann haben wir uns zum Campfire hinzugesellt. Holz hatte es ja. Aussis haben auch ab und zu eine Motorsäge im Auto, wir nur eine Handsäge und die gibt Blatern.

120707 KIngs Canyon

Die Nacht war überraschend “warm” kein Frost und definitiv nicht so eiskalt wie in Alice Springs. In Hermansburg fragte Urs noch nach diesem Methylalkohol, aber eben es ist Alkohol und deshalb in Hermansburg nicht erhältlich. Nun waren es eigentlich nur gut 200 km bis nach Kings Canyon und wir haben ja sogar die Permition für diesen Loop. Aber die Strasse ist in einem hundsmiserablen Zustand! Gut so schlimm aber wir hatten keinen Spass daran. Es nahm kein Ende. Aber doch, um 13.00 sind wir am Resort angekommen und haben eine unpowered Site ergattert. Nach einem kurzen Lunch und Pneu aufpumpen, fuhren wir die restlichen paar Kilometer bis zum eigentlichen Canyon. Wir wollten noch auf dei Tour.

Für den grossen Loop wurden 3.5 Stunden berechnet (6km), wir schafften dies in etwas mehr als 2 Stunden inkl. Lookouts, zum Beispiel Garden Eden. Auf dieser Tour waren wir nicht alleine, es hat noch ein paar andere Touris. Dies gibt uns die Gelegenheit, uns wieder an die Zivilisation zu gewöhnen und vor allem an den Massentourismus um den Uluru, in den wir morgen eintauchen werden.

Unser Kocher scheint langsam ausgeraucht zu haben, wir konnten heute nochmals 3 Liter Methylalkohol kaufen und Urs hat 2 Liter nachgefüllt und zum Teil schon abgefackelt.

120708 Uluru

Nach der Abfahrt am Morgen machten wir zuerst einen Abstecher zu den Kathleen Springs. Das ist ein recht idyllischer Ort, es waren erst ganz wenige Leute unterwegs. Ein Wasserloch.

Danach hiess unser Ziel Ayers Rock. Im Ayers Rock Resort haben wir einen powered Site gebucht und das hat sogar geklappt. Nach dem Einchecken fuhren wir grad los zum Ayers Rock denn zurzeit war das Climbing offen. Bei starkem Wind wird der Fels gesperrt. Es ist verrückt anzusehen: da führt eine Kette den Felsen hoch und eine Menschentraube stiefelt daran hoch resp. runter. Eine grosse Infotafel warnt vor den Gefahren, dass man stirbt etc. und dass man doch bitte nicht rauf steigen soll, 1 Meter daneben ist das Tor offen zum Besteigen. An der Campingreception heisst es gross “Climbing open”, an der Zahlstelle zum Nationalpark heisst es gross “Climbing open”, so sind wir hoch geklettert. Dies war ein einmaliges Erlebnis. Nachdem wir die Kette geschafft haben, ging es noch weiter. 20 Minuten brauchten wir bis zum Ende der Kette, nochmals 20 Minuten bis zum “Gipfel”. Und das Beste: Wir hatten Telefonempfang! Wir haben natürlich unseren Mütter telefoniert. In der Schweiz war es kurz nach 08.00 Uhr. Es war definitiv ein Highlite! Dann gings wieder hinunter.

Der Sunset war leider ein wenig verraucht, da es bei den Olgas brennt. Somit war es ein kurzer Besuch.

120709 Uluru

Heute sind wir wieder etwas gemütlich gestartet – es ist definiv angenehmer, wenn die Sonne scheint….

Aber dann machten wir uns Richtung Olgas auf den Weg. Wir marschierten den Valley of the Winds ab, das sind 7,4 km. Generell ist zu sagen, dass es sich hauptsächlich um rote Steine handelte. Solch ähnliche Dinger haben wir in letzter Zeit hie und da gesehen. Trotzdem war es ein schöner Ausflug.

Danach marschierten wir den Walpa Gorge ab, das ist ein kleines Tal das immer enger wird. Zuhinterst hat es einen Teich mit Wasser, somit auch viel Grünes.

Danach stellten wir fest, dass wir ewas Müde waren, zur Erholung besuchten wir das vom Visitor Center in Alice Springs hochgelobte Cultural Center. Es gab da vieles zu lesen und anzuhören. Zuletzt suchten wir einen Latz für Jasmine – leider umsonst.

Zurück am Uluru sahen wir den mehr oder wenig erfolgreichen Aufstiegen zu, manchmal konnte man schon zu Beginn sagen wer umkehrt…

Wir waren immer noch etwas müde und machten nicht den Base Walk – die Zeit war dazu war auch etwas knapp sondern besuchten die Kantju Gorge am Uluru. Dort angekommen stellte ich fest, dass es langsam Zeit wird um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Der Rauch des Brandes hat unterdessen etwas abgenommen, eventuell vermiest er und heute den Sonnenuntergang nicht.

Was dann auch so war wir haben eifrich Fotos geschossen und sind nach Sonnenuntergang zum Camping Platz gefahren und in einem Restaurant eine Pizza gegessen.

120710 Alice Springs

Wir sind wieder zurück auf dem Hei Way, dies im wahrsten Sinne des Wortes. Welche Überraschung: Kein Wind in Alice Springs und es ist warm! Bis kurz vor 20.00 Uhr laufe ich in den FlipFlops umher. Mal schauen wie es morgen ist, denn: Wecker auf 06.00 und Abfahrt um 06.30 Uhr Richtung Queensland. Das ist ein langer langer Weg. Wir hoffen bis an die Grenze zu kommen. Sonst gibt es für heute nicht viel zu berichten, wir haben eingekauft, 155 l Diesel für 250$ , das sollte für morgen reichen… Dinner haben wir heute in der Stadt gehabt.

Richtung Red Center

120629 – Purnululu National Park

Nicht einmal die Australier können das aussprechen!

Am Morgen waren wir also punkt 8:30 beim Mechaniker. Die Dame meinte wir sollten warten heute irgendeinmal könnte man das machen. Ich hatte da eine andere Vorstellung, wir haben auf die 8:30 abgemacht und dann wird das gemacht. Wir diskutierten noch eine weile, dann ging die genervt zum Chef. Der kam, sah den Schaden an, fragte uns ob wir die Ersatzlanpe für ihn holen können. Klar doch. Danach hat es die Lampe eingesetzt.

Danach kauften wir noch etwas ein und fuhren so gegen 10:00 Richtung Süden. Die Zufahrt zum National Park ist nicht geteert und ist auch nicht allzuleicht zu befahren. Dass will DEC anscheinend so belassen, damit nicht allzuviele Besucher kommen. Beim letzten Roadhaouse vor der einmündung konnte man einen Flug buchen. Wir haben morgen auf die 10:00 einen Heliflug gebucht. Am besten schaue man siech den Bungle Bungle Range von oben an.

Nach 1,5 Sunden waren wir im Park und konnten ein kühles Bier geniessen. Danach rafften wir uns auf um einen weiteren stunning Sunset anzuschauen. Irgendwie haben wir davon schon einige gesehen…

Am Abend hörten wir dann noch ein paar Dingos den Mond anheulen, einer davon muss ganz nahe gewesen sein.

120630 Purnululu National Park

Um 10 Uhr stand der Heliflug auf dem Programm. Wir teilten uns den 30-minütigen Flug mit 2 anderen Touris. Brigitte hatte den Sitz in der Mitte erwischt, links und rechts waren keine Türen… somit perfekt seat. Ich habe es genossen und Urs hat die Fotos geschossen. Ich will wiedermal einen Heliflug machen, das war cool! Wegen der geringeren Höhe als der Flug mit einem Flugzeug sieht man alles viel besser. Wir hatten einen tollen Überblick über die Bungle Bungle, vorallem auch über einen Teil, der verschlossen ist- und natürlich sind wir über die “Bienenkörbe” geflogen.

Danach erkundigten wir den Piccaninny Creek, ein Flusslauf, der jetzt ausgetrocknet ist. Wir liefen über Geröll ca 30 Minuten und dann wieder zurück. Um in die Piccaninny Gorge zu laufen, muss man 2 bis 7 Tage einrechnen je nach dem was/wieviel man sehen möchte. Die ganze Gegend besteht aus geschichtetem Sandstein und daher aus wie ein Schwarzwälderkuchen aus, nur ohne Kirschen…

Danach ging es zur Cathedral Gorge. Die ist ein “must see” – wir sagten “ok” another Gorge. Aber gross war sie schon und es tönte wie in einer Kathedrale so andächtig usw. Aber es war Samstag und nicht Sonntag!

Ja somit ist es jetzt Zeit für ein Bier und ein Schoggolädli. Dann geht es ans Kochen und danach ans Campfire. Dort haben wir viele Leute getroffen und uns gut unterhalten.

120701

Minipalms Gorge und Echina Chasm war unser Morgenprogramm. Die Minipalms Gorge ist unsererseits ein “must see”. Wunderschön. Das man Palmen sieht ist echt überraschend.

Echina Chasm ist ebenfalls ein must. Man sollte schauen, dass man die Mittagssonne erwischt. Was wir natürlich gemacht haben. Diese Gorge ist sehr eng, bis zu einem Meter schmal wird sie und man kann gut hindurch gehen- zumindest wir (” you are very light” Zitat Helipilot, aber Rabatt kriegten wir trotzdem nicht).

Aber nach dem Mittag wollten wir los. Zuerst war das Visitor Center das Ziel, da man ums am Lagerfeuer sagte, dass es in Halls Creek kein Fuel mehr gibt. Hurra! Ein zwietes Hurra gab es unsererseits als wir beim Visitor Center waren: geschlossen – auch die wollen mal essen. Wir hingegen entschlossen uns die 1,5 Stunden zum Highway unter die Räder zu nehmen.

Bei der Einmündung gäbe es ein Caravan Park, dort könnte man sich auch erkundigen ob es unterdessen in Halls Creek wieder Most gibt – zudem gäbe es dort Diesel Kanister zu verkaufen. Das war übrigens auch eine nette Information die wir am Lagerfeuer erhaltne haben: Rabbit FLat ist wegen Pensionierung geschlossen! Genau dieses Roadhouse sitzt mitten in der Tanami Road. Somit könnte es mit unserem Dieselfresser ein Problem geben.

Mit dem Kanister im spärlichen Innenraum ging es weiter, Richtung Halls Creek, denn die haben unterdessen wieder Most. Dort angekommen tankten wir und sahen keinen Grund hier länger zu verweilen. ALice Springs ist unser nächstes Ziel. Wie wollten soweit wie möglich kommen. Am besten zum “Roadhouse” Biliuna. Bei Dunkelheit kamen wir dort an und wir stellten fest, dass es kein Riadhouse ist sondern eine Community, das Fuel verkauft. Nicht nach 17:00 und erst recht nicht am Sonntag. Somit waren wir etwas gestrandet. Wir sahen aber ein LAgerfeuer und beim genauer hinschauen war dies ein Rastplatz wo es schon zwei Gestrandete gab. Wir schlugen dort auch für die Nacht Wurzeln.

120702 – Timothy Well Roadhouse

zuerst furhen wir in die Community und wollten herausfinden ob man Most kriegt. Ja aber man muss wissen wie viel – volltanken bitte geht nicht. Wir schafften es knapp die Menge zu berechnen. Danach hiess es Vollgas in die Tanami!Brigitte und ich wechselten uns beim Fahren ab. Viel gibt es nicht zu berichten: links und rechts war es flach, es gab Büsche un viel Staub. Unterwegs trafen wir eine Gruppe, die meinten bis zum Yumendunun bräuchten wir sicher 7 Stunden! Wir brauchten 4.5. Aber es war doch zu spät um dort aufzutanken. Aber unterwegs fällten wir den Entschluss ins Roadhous Timothy Well zu fahren, der Sprit genügt, auch bis nach Alice Springs. Dies war eine weise Entscheidung. Hier gibt es Strom, heisse Duschen und ein Abendessen- wie Ferien!.

Gibb River Road

120621 Windjana Gorge National Park

Unsere Route hiess heute Broome- Derby-Windjana Gorge National Park mit stop over in Derby für einen Flug. Dieser führte über die Horizontal Falls, die Cockatoo Islands, Koolan Island, King Sound resp. über das Buccaneer Archipelago. Der ganze Spass dauerte 1h und 45 Minuten, dies alles mit unserer Pilotin Kate. Wir hatten den Flieger (einen 6-Plätzer) für uns alleine und konnten den Flug und alles darum herum voll geniessen, zumal der Himmel wolkenlos war. Wir schossen beide wie wild Fotos von den Inseln und dem Meer. Es war spannend zu sehen, wie sich das Meer mit dem Dreckwasser vermischt. Es gibt viele Mangroven – 17 verschiedenen Sorten, viele Creeks, Inseln, zwei Minen und eine dritte in Vorbereitung. Das ganze Land gehört den Aborigines. Die Minengesellschaften bezahlen viel Geld für die Abbaurechte an die Aborigines. Der Flug war einfach grandios, einzig der Kopfhörer drückte mit der Zeit und es war doch ab und zu bumpy. Aber die Tüten brauchten wir nicht.

Dann, nach einer suveränen Landung (ach ja, die Räder werden also nicht eingezogen, no place für ein Fahrwerk einzuziehen) stiegen wir wieder ins Auto und fuhren nach Derby aber nur zum Tanken. Denn wir wollten noch in den Windjana Gorge N.P.

Hier sind wir nun auf dem Platz – nicht die einzigen nota bene- aber es hat Duschen mit viel warmen Wasser und WC’s. Das reicht um glücklich zu sein, andere brauchen noch ein Twix.

120622 – Silent Grove King Leopold Conservation Park

Als erstes erkundeten wir den Windjana Gorge indem wir dem Pfad entlang hineinmarschierten. Er war jedoch zum Teil gesperrt und so konnten wir nicht alles abmarschieren. Speziell an diesem Gorge ist, dass es hier Süsswasser Krokodiele gibt. Somit ist ein Bad hier eher nicht angebracht. Die Süsswasser Krokodiele sind nicht so agressive die die gesalzenen, wir wollen es aber nicht austesten.

Schon bald geht es aber zum Tunnel Creek, den Eingang zu finden ist wohl die schwierigste Aufgabe, es war eine kurze Kletterpartie. Im Tunnel gibt es kniehohe Tümpel die man durchwaten darf. Da der Tunnel nicht beleuchtet ist und auch nicht gepfaded, ist eine Taschenlampe angebracht, obwohl in der Mitte Tageslicht herrscht , da die Decke dort eingestürzt ist. Hinten kommt man dann wieder ans Tageslicht und es sieht ähnlich aus wie der Stockyard Gully. Die Fledermäuse hier sind eh schon weg, weil sie von den Touries wahrscheinlich zu stark gestört werden.

Nach 1,5 Stunden ist auch das vollbracht und es geht nunweiter zu Silent Grove im King Leopold Conservation Park. Die Strasse ist hier noch gut und wir kommen recht zügig voran. Obwohl es viele Steine gibt, wobei wenn diese wegfliegen sind es dann eher Vögel, ein oder zwei haben sich eventuell den Kopf angeschlagen – sehen kann man sie aber kaum.

120623 Mornington Wilderness Park

Tagwacht war um 07.00 Uhr. Das man um 05.30 bereits am Klo anstehen muss (3 Klos) ist gewöhnungsbedürftig. Es grüssen die Vogelfreunde…

Abfahrt nach Bell Gorge mit vielen anderen. Sehr schöne Schlucht mit schönem Wasserfall auch zum Baden, um in den Pool runter zu gehen muss man den Fluss überqueren, dazu konnten wir uns nicht überwinden. Es hatte auch wirklich zu viel Folk. Urs kletterte hinauf und hinauf und hinauf und schoss ein paar Fotos. Ich genoss die Aussicht auf die Touris und den Wasserfall.

Wenn man etwas abseits des Rummels die Ruhe geniessen will ist dieser Ort sicherlich richtig, wahrscheinlich, weil man recht lange von der Gibb River Road wegfahren muss.

Dann kehrten wir zurück auf die Gibb River Road und tankten am Roadhouse Imintji. Einfach zu schreiben und zu buchstabieren.

Wir haben uns entschlossen in den Mornington Wilderniss Park zu fahren, gut 100 km südlich und deshalb etwas abseits des Touristenstroms. Am Anfang der Strasse gibt es ein Funktelefon mit welchem man sich anmelden resp. erkundigem muss, ob noch Platz besteht. Alles war gut und wir fuhren hinein. Es dauere 2 Stunden. Etwa 70 km konnte mit 80 km/h gefahren werden, die letzten paar Zerquetschte mit etwa 40 km/h.

Hier angekommen fuhren wir zum Sir John Gorge. Da dies am Blue Bush vorbeiführt, haben wir diesen auch noch angeguckt. Dies ist der Fitzroy River, der Fluss nachdem Fitzroy Crossing benannt ist. Auf dem Weg dorthin fuhr Urs durch einen Creek – es ist ja so, dass ich (Brigitte) etwa 10 Creeks durchfahren habe, ohne ein Puff im Auto zuhinterlassen – Urs brauchte diesen einen um das totale Chaos zu veranstalten ( gut er brauchte den L4 des 4WD’s und es holperte es bitzeli). Danach kam der Sir John Creek und der ist wirklich sehenswert und er ist nicht überloffen mit anderen Leuten. Auf dem Rückweg sahen wir uns noch ein paar Termitenhügel bei Sonnenuntergang an und dann zum Schluss lief und noch ein wilder Dingo über den Weg.

Jetzt gehen wir zum Dinner.

120624 Mornington Wilderness Park – Manning Gorge

Am Morgen fuhren wir zur Diamond Gorge. Eine schöne Schlucht mit Wasser und Steinen. Aber sehr lohnenswert. Man könnte auch mit Kanus fahren, wir wollen aber zum Manning Gorge weiter und es sind noch ein paar Kilometer zu fahren. Wenn man daran Spass hat muss man das hier unbedingt tun

Desaster des Tages. Wir haben falschen Sprit in den Herd eingefüllt (trotz doublechecking etc). Ich (Brigitte) musste erst mal laut etwas sagen und war ziemlich fertig, Urs, wie immer lösungsorientiert, fing an mit Haushaltpapier den Sprit aufzusaugen und dann hatten wir ein Campfire der anderen Art.

120625 Mount Elisabeth Station

2.0/2.1 bar

Heute starteten wir sportlich mit dem Trail zur Manning Gorge. Das spezielle daran ist, dass man am Anfang und deshalb auch wieder am Schluss schwimmen muss, wirklich schwimmen! Die Kleider und so können in Stiroporboxen mitgeschwimmt werden. Wir gingen schon um 09.00 los. Urs hat sein Kontingent bezüglich Schwimmen für dieses Jahrzent wohl erfüllt… Der Trail hat sich gelohnt, am Anfang war es wie so oft eher ein Pathfinding aber dann ist gut markiert. Zur Belohnung wartet ein wunderschöner Wasserfall in der Schlucht. Wir blieben noch ein Weilchen, dann ging es zurück.

Unsere nächste Station ist Mount Elisabeth Station. Im Mt. Barnett Roadhouse haben wir für 2 $ dort angerufen um uns nach dem verfügbaren Platz erkundigt- kein Problem. Die Strasse dorthin ist nun eher rauh und steinig. Aber die Station liegt sehr schön und ruhig, wir haben den Savannah Trail von 3.5 km noch gemacht und viele Kängurus gesehen, diesmal braune.

Unser Desaster mit dem Herd ist auch am verrüchen, nach nun gut 8 Stunden brennen ist dieser Sprit abgebrannt.

Auf dem Camp sind grade 4WD Ausbilder hier und die haben uns geraten, den Reifendruck auf 2,0 resp. 2.1 bar hinten zu senken.Das werden wir nun tun. Wir haben das ja TCC noch einmal speziell nachgefragt, die sagten 3,2 bar! So werden die Reifen natürlich weniger abgefahren. Uns rüttelst es durch, aber das ist denen ja egal. Ich hatte zwar schon etwas Luft raus gelassen, da mir die 3.2 bar einfach zu viel waren, ich wusste nur nicht wie viel, dass gut ist. Aber wenn Profis in der Nähe sind ist das ja perfekt .

Auch dieser Platz ist empfehlenswert, wenn man etwas Ruhe haben will. Wir haben es genossen.

120626 Ellenbrae

Heute wollten wir nicht viel machen und haben nur den Hatt River auf der Mount Elisabeth Station besucht. Das ist ein wunderschöner Fluss, mit einer schönen Sandbank. Ideal um zu Grillieren und ein Bier trinken. Wenn nur nicht die netten grüner Viecher wären, Brigitte jat auf jedenfall ein Süsswasserkrokodil gesehen, die seien ja nicht so gefährlich aber auch ein Biss eines Sweeties im Hintern möchte ich auf keinen Fall erleben!

Danach ging es die sehr steinige Strasse retour auf die holprige Zubringerstrasse zu Mount Elisabeth. Dieser folgten wir zurück auf die Gibb River Road. Die Zubringerstrasse war enorm ausgewaschen und wir waren gespannt wie sich die “weicheren” Pneus auswirkten. Auf jedenfall waren wir plötzlich auf der Gibb River Road und haben irgendwie die sehr holprige Passage verpasst. Es muss daher wirklich besser sein.

Jetzt auf dem Camping Platz gibt es eigentlich nicht viel zu sehen ausser einem Bilabong, Brigitte ging ihn anschauen – ich nicht.

Da es heute wieder sehr kalt werden wird haben wir Feuerholz gesucht und werden uns daran wärmen. Leider hat es ein paar Müten die einem immer wieder zum klatschen bringen. Mal schauen wie sich der Abend weiterentwikelt.

Kurzbericht zum Herd. Er raucht immer noch etwas aber nur noch sehr wenig, wir werden nur wenig Sprit hineingeben und ihn wieder ausbrennen lassen. Ich denke so wird es schnell wieder sauber.

120627 – El Questro

Nach einer relativen kurzen Fahrt sind wir zu Beginn des Nachmittags in El Questro.

Durack River und Pentecost River waren eigentlich eine Entäuschung, ich habe da mehr Wasser erwartet und mehr Krokodile. Aber nichts da alles zu einfach. Brigitte hingegen hatte nichts dagegen.

Da man zuerst nach hinten fahren muss um die Permition zu kaufen haben wir den Amalia Gorge nicht gemacht und wollten diesen eigentlich für morgen aufbewahren. Es ist ein 2 Sunden Marsch hin und zurück. Am Wilderness Park haben wir dann festgestellt, dass dieser wahrscheinlich ausgetrocknet ist… Nur kurz nach der Regenzeit sei es wirklich gut.

Danach war unsere Luft weg! Wir haben uns an einem guten Platz eingerichtet, Holz gesucht und machen nichts mehr!

Morgen sehen wir weiter.

120628 – Kununura

Auf dem Weg zu Kununura haben wir die Zebedee besucht. Das ist eine warme Quelle das in einem malerischen Bach zwischen Palmen entspringt. Als wir am morgen dort ankamen, waren wir nicht die einzigen. Schon einige Leute sassen im Bach und genossen das WArme Wasser. Uns hat es eher dazu bewogen das Feld zu räumen. Man könnte die Quelle wahrscheinlich nachmittags buchten. Denn da ist sie jeweils für private Anlässe geschlossen. Na ja den Preis will ich nicht wissen.

Auf der Gibb River Road biegt man dann links in die Emma’s Gorge ab. Das ist eine Schlucht wo es am Ende einen recht grossen Wasserfall gibt. Sehr beeindruckend. Für Fotos geht man man besten wie immer am Morgen hinein, damit der Himmel nicht zu hell ist. Nach 1,5 Stunden waren wir wieder zurück am Auto und fuhren Richtung Kununura. Nun gibt es lange geteerte Abschnitte und am Schluss scheinen sie auch schon wieder zu Teeren.

In Kununura angelangt versuchten wir einen Zeltplatz zu finden, bei mehr al 6 Plätze sollte das kein Problem sein – dachten wir. Wir fanden nur unpowered Sites. Es wäre schön gewesen am Abend wieder einmal so richtig Licht zu haben, na ja was solls. Dann telefonierten wir den Automeschaniker von TCC mit dem sie hier einen Vertrag haben um die Scheinwerferlampe reparieren zu lassen. Leider hatten sie heute keine Zeit, wir sollen doch morgen kommen. Ob es so um die 8:30 ok sei? Ja.

Broome

120619 – Broome 2. Tag
Wir haben es geschafft und sind nach gut schweizerischer Art pünktlich um 09.00 Uhr in der Garage für den Autoservice eingetroffen. Gegen 15.00 sollte der Wagen wieder abholbereit sein, wir erhalten einen Anruf.
So marschierten wir gegen das Meer und genemigten uns im Fat Tree Cafe einen ebensolchen. Wir waren sogar noch zu früh um ins Museum zu gehen, was selten vorkommt. Das Historie Museum von Broome haben wir dann auch tatsächlich besucht, sassen wir doch sowiso gegenüber ohne Auto. Es war noch interessant, die Geschichte des Perlentauchens und wenn jemand vor 10 Jahren eine Teekanne verloren hat, stellen sie auch noch diese aus- also es hat Relikte welche wir auf dem Flohmarkt sehen. Aber wie gesagt, den Tauchanzug eines Perlentauchers ist schon wuchtig eine Schnur und ein Schlauch als Verbindung zur Oberfläche. 8 Tauchgänge pro Tag – da sehen wir mit 3 bis 4 pro Tag in unseren Ferien ja alt aus – . Eine Kompressionskammer hatten sie auch schon und dies 1914. Davor gab es pro Jahr über 30 tote Perlentaucher, danach nur noch 3.
Nach diesem Museumsbesuch gingen wir noch zum Staircase to the moon lookout, aber da war nix zu sehen ausser Meer ist ja sowieso Leermond (hahaha). Dann jumpten wir in den Bus nach Chinatown. Dann mitten im Essen, eine Quiche realy tasty, rief uns tatsächlich die Werkstatt an, unser Autöli ist wieder bereit zum abholen! Wir nach dem Essen schnurstracks wieder zurückmarschiert (30 min) und wir waren wieder motorisiert- ah wie gut das tut!. Nun hiess es Schnipp Schnapp Krokodilfarm. Um 15.00 ist Feedingtime, wir haben es noch geschaft. Die Crockis sind ziemlich gross und gefrässig. Aber mit kleinem Hirn. Auch andere Tiere haben sie hier ausgestellt. Unter anderem haben wir gelernt, dass Dingos genauch gleich lange wie die Aboriginies hier heimisch sind, also keinesfalls irgendwie eingeschleppt; und sie gehören zu den bedrohtesten Tierarten der Welt.
Jetzt ab zum Sunset at Cable Beach. Die Kamele haben wir in der Ferne zwar gesehen aber dafür sahen wir den Staircaise to the sun da der Mond ja eben ne Pause macht. Zu guter Letzt gab es wieder mal Fish and Chips arround the corner -die Restaurant sind fully booked.

 

120620 – Broome 3. Tag
Heute sind zwei Hauptaufgaben angesagt: Flug Buchen und Einkaufen.
Als erstes besuchten wir das Visitor Center um den Flug zu den Horizontal Falls zu buchen – wenn verfügbar. Ein freundlicher Herr, der anscheinend im Winter im Visitor Center Arbeitet und im Sommer in Melburne (good work life balance) hat uns den Flug reserviert. Wir buchten nur den Horizontal Falls, der 30 Minuten länger würde 100$ pro Kopf mehr kosten. 75Minuten 280$ 95 Minuten 440$. Morgen um 11:30 müssen wir in Derby sein – sind ja nur 220 km bis dahin zu fahren – .
Danach erstellten wir eine Einkaufsliste für das Essen der nächsten 10 Tage. Wir rechnen nicht unbedingt, damit dass wir überall unterwegs ein Einkaufszentrum finden. Die Gibb River Road ist nicht so bevölkert.
Während dem Einkaufen hat der Herr des Visitor Centers angerufen und und gesagt, dass er uns für den 1000 Island Tour einen falschen Preis angegeben hat. es würde nur 50$ mehr kosten. Das stimmt eher und wir sagten dass wir vorbeikommen und einen Upgrade machen.
Danach giegen wir wieder ins Chinatown wo wir wieder einen guten Lunch assen. Man isst hier bedeutend besser als an anderen Orten in Australien. Erfrischt gings dann zum Strand wo wir die Dromedare begutachten wollten und die Touristen bestaunen die einen Ritt dem Strand entlang wagen. Hier in Broome ist es tagsüber 30 Grad warm, in der Nacht kühlt es ab und es ist sehr angenehm. Im Sommer herrschen hier wohl etwas andere Temperaturen.
Heute Abend steht noch ein Kinobesuch an im Openair Kino Sun Cinema. Urs freut sich schon sehr auf den Film… (aber er kann sich nicht davor drücken  ))))).

Richtung Kimberly

120616 – Millerstream – Crossing Pool
Miller Stream NP ist das nächste Ziel, da soll es jetzt viele blühende Pflanzen sehen. Wir fuhren also ca 250km. Wir wollten früh dort sein um einen Platz am Crossing Pool zu ergattern. Was wir auch schafften. Zuerst setzten wir uns etwas hin und genossen den wunderschönen Tag an diesem herrlichen Platz. Danach besuchten wir das Visitor Center, das man über einen gut erschlossenen Pfad erreichen kann. Gut ausgenommen die ersten 300m, denn dieser Teil wird immer wieder vom Fluss weggespühlt.
120617 – Millstream – 80 Miles Beach
Wir stehen irgendwie immer früher auf, eventuell kommt das davon, dass es um 18:00 Nacht ist und dass man in Nationalpärke früh ins Bett geht. Somit waren wir sehr früh am Pyton Pool, auf der anderen Seite des NP, ca 50km entfernt.
Frischwasser scheint das ja nicht zu sein! Beim Eingang wird darauf hingewiesen, dass es je nach Jahreszeit darin von Bakterien nur so wimmelt. Hinten angekommen – nach einem anstrengenden Fussmarsch von 3 Minuten – sahen wir dass der Platz von einer Familie recht grosszügig vereinnahmt wurde. Na ja, ein Panorama konnte ich trotzdem noch aufnehmen.
Danach besuchten wir den Mount Herbert, auch der ist sehr schwer zu erreichen, man muss doch – das in sengender Hitze – 300m gehen. Aber er hat eine sehr schöne Aussicht und es war es wert. Danach wollten wir noch den Mc Kenzie Spring. Aber irgendwie haben wir diese verpasst. Somit sind wir – wieder bei sengender Hitze – 30 Minuten vergebens marschiert. Ich denke wir sind einfach nicht weit genug gegangen. Na ja was solls, wir wollen weiter. Brigitte ist überzeugt: Diese Quelle ist einfach knochentrocken und versiegt, da gibt es nix zu sehen.
Gute 450km wollten wir schaffen, auf dem Highway fuhren wir dann etwas schneller als gewöhnlich, ca 100km/h. So erreichten wir den 80 Miles Campground rechtzeitig zum Sonnenuntergang. Dieser sieht an diesem sehr flachen, weissen Strand wirklich cool aus. Leider gab es nur noch “unpowered” sites. Das macht ja nichts, mit Strom haben wir hauptsächlich mehr Licht und dies bekamen wir noch vom Nachbar in form einer Flutlichtbeleuchtung aus seiner eigenen Campkitchen. Ach ja Campkitchen: Der Campground hat mehrere 100 Plätze, die Campkitchen eine ( in Zahlen 1 ) Elektroherdplatte). An der Reception wurden wir nicht sonderlich freundlich empfangen. Es scheint, dass man zu dieser Jahreszeit nicht auf Kundschaft angewiesen ist.

120618 – Broome 1. Tag
Wiederum recht früh haben wir das Auto gepackt und sind an den Strand hinunter, wir wollten diese Weite sehen. Brav haben wir Luft aus dem Pneus gelassen um nicht abzusacken. Man will sich doch nicht blamieren! Man soll dort Kilometerweit fahren können ohne jemanden zu treffen. Es war beinahe so, nur umgekehrt. Kilometerweise waren dort Fischer zu sehen. Im Abstand von ca 50m waren sie wie an einer Perlenschnur aufgereiht. Alle sind mit ihren Autos an den Platz gefahren, nachdem wir nach gefühlten 30 Minuten dem Strand entlang gefahren sind, ohne dass sich irgendetwas an diesem Bild änderte, beschlossen wir uns umzukehren und nach Broome zu fahren. Um ehrlich zu sein haben wir gerne Fisch, aber so viel können wir doch nicht essen.
In Broome besuchten wir wie meistens zuerst das Visitor Center, dort haben wir uns erkundigt, ob die Gibb River Road befahrbar ist. Hier scheint nichts im Wege zu stehen. Da es schon lange nicht mehr geregnet hat, seien die Flussüberquerungen sehr einfach.
Überhaupt erhält man von allen Seite gute Ratschläge, was man unbedingt sehen soll und wie man die Gibb River Road am besten befahren soll. Mitchel Falls unbedingt machen, Mitchel Fall nicht machen, Mitchel Falls überfliegen. Es gibt nichts schöneres als die Mitchel Falls. Dies hilft alles beim Entscheidungfindungsprozess.

Wieder landeinwärts

120612 Tom Price
560 km, das haben wir heute abgefahren (nach Caixas sind es 850 km… aber da bolzen wir mit echli mehr als 90 km/h), anyway wir sind gut angekommen und das noch bei Tageslicht. Unterwegs haben wir mehrere Landschaften gesehen: Von hügelig und sandig mit Termitennester gespickt zu grasig und roterdig bis hügelig-felsig-steinig und dann noch hügeliger und grasiger. Unterwegs hat sich ein grosser Vogel wohl an unserem Oberdeck den Kopf angeschlagen, aber da ist nichts zu sehen, auch keine Beule. An einem Roadhouse haben wir uns nebst einer Tankfüllung Diesel eine Portion Chips gegönnt.
Dann kam uns noch ein wirklich, wirklich grosser Laster entgegen mit wirklich oversize-Grösse, wir sind über den Strassenrand hinaus auf die Seite gefahren und Urs hat Fotos geschossen und ich habe allen gewunken.

Beim Nachtessen in der Campkitchen wurden wir von allen Seiten mit gutgemeinten Ratschlägen überhäuft, es scheint hier ein netter Haufen zu sein. Von Exmouth aus haben wir, clever wie wir sind, uns für morgen für die Minentour angemeldet. A prospos Anmelden: Broome scheint voll zu sein. Wir versuchen ebenfalls ein Booking, wenn wir etwa wissen wann wir etwa da sein werden möchten können.
Wir haben nun etwa 7500 km gefahren und haben noch für 10 Wochen laktosefreie Milch gebunkert… irgendwie geht die Rechnung nicht auf, ausser Urs trinkt nun anstatt Bier Milch )))) weil ich sicher nicht )))).
Wir chömed ned hei, bevor die milch gsoffe isch!

120613 Tom Price
Nachdem wir nun die Tour in Tom Price gemacht haben müssen wir sagen, dass man nur eine Mining Tour machen muss, das reicht. Kalgoorlie und Tom Price sind beide grosse Löcher wo viel Steine herumgeschoben werden, also man muss schon zugeben, es sind sehr viele Steine…
Danach sind wir in der Hoffnung, dass die Abendsonne in die Hamersley Gorge hineinscheint zu dieser Schlucht gefahren. Leider scheint sie nicht hinein, auch nicht die Morgensonne… ich als Frühaufsteher weiss das zu schätzen.
Dennoch sind wir zum Pool hinuntergestiegen und es war immer noch recht beeindruckend. Es wird beschrieben, dass ganz unten ein Track in die Schlucht hinein führt. Diesen Weg habe ich gesucht, Brigitte sah mal von oben zu. Nach einer echten Kletterpartie habe ich den Track gefunden, der beginnt nicht unten, sondern schon oben. Selbstverständlich ist er nicht beschildert und gut versteckt.
Diesen Weg haben wir dann eine Weile verfolgt, bis es in der Schlucht schattig wurde, dann sind wir umgekehrt. Eventuell machen wir diesen Weg noch einmal, wenn wir Richtung Millers Stream NP fahren.
Nach einer Diskussion mit Aussies wollten wir am Abend herausfinden ob Kimberlies und die Mitchell Falls zeitlich drinn liegen. Nach einer kleinen Analyse sind wir der Meinung, dass dies machbar ist: Gibb River Road ahoi! No worries mate!
Aber zuerst geht es morgen in den Karijini NP.

120614 Karijini – Dales
Als erstes haben wir das Karijini Visitor Center besucht, dort haben wir uns erkundigt was man so alles machen kann. Etwas vorschnell haben wir dann eine Nacht im Camping Platz bezahlt – 7$ pro Kopf. Aber als wir dann die Riesenschluchten abgelaufen sind war erst 14:00. Dann haben wir entschieden die Nacht Karijini Eco Retreat zu verbringen.
Aber alles der Reihe nach, zuerst liefen wir zu den Fortescue Falls. Nach ein paar Fotos marschierten wir dann weiter zum Fern Pool. Viele Leute haben dort gebadet, aber dieses Vergnügen wollten wir uns auf den nächsten Tag aufbewahren. Daher kehrten wir bald um und marschierten auf dem Schluchtgrund entlang Circular Pool. Dies dauerte ca 45 Minuten. Immer diese Fotografen die überall stehenbleiben wollen!
Hinten am Circular Pool war leider eine ganze Gruppe die sich dort herumtummelte. Wir mussten also warten bis die Bildfläche wieder frei wurde. Danach machte ich ein Panorama Foto, das hat ein wenig Zeit beansprucht. denn eine Reihe Foto reichte nicht aus, es brauchte deren 5.
Aber auch das war geschafft und wir zogen der Schluchtoberkante zurück Richtung Parkplatz. Das war es dann aber auch schon für diese Seite. Daher fuhren wir zum Eco Resort und übernachteten dort. Es gab immerhin eine warme Dusche!
120615 Karijini – Eco Resort
Hier gibt es 4 Schluchten die zusammen kommen: Weano Gorge, Hancock Gorge, Red Gorge und Joffre Gorge. Zuerst machten wir den unteren Teil des Weano Gorge, da das Licht dann am besten sei, wir wussten, dass einige Pools zu durchqueren sind und dass man dabei bis zur Schulter nass werden kann. Wir hatten daher die Sandalen angezogen und die Kamera haben wir in einem wasserdichten Seesack gesteckt. Wäre doch schade wenn diese ins Wasser plumpsen würde. Die Badekleider hatten wir unter den normalen Kleidern an. Aber schon bald kamen wir an den ersten Pool. Also Kleider runter und ins Wasser. Man muss einfach vergessen, dass es kalt ist. Drüben geht es so weiter,immer wieder gab es Pools zu durchwaten. Aber es sieht wirklich gut aus. Retour beim Auto tauschten wir die Badekleider wieder mit den normalen Kleidern und machten den oberen Teil, der im Vergleich ein Kinderspiel ist.
Nach einem kurzen Lunch ging es dem Hancock Gorge an die Gurgel. Bald schon kam die Leiter, die man heruntersteigen muss. Aber unten wird es nicht wirklich leichter. Zum Glück haben wir wieder sie Sandalen angezogen, damit wir durch das Wasser waten können, Es war nicht mehr so tief aber eng und etwas glitschig. Es gab einige Passagen bei denen man etwas klettern muss. Wenn man sich wirklich Zeit nimmt kann man herforragende Bilder schiessen. Aber man hat am besten einen Shorty an, an schlottert dann nicht so, und mit einem guten Graufilter könnte man super Bilder von fliessendem und fallendem Wasser machen. Ich habe nur einen Fader, der ist nicht ganz gleichmässig Grau. Aber auch so sollte es, so denke ich gute Bilder gegeben haben.
Zurück haben wir doch etwas körperlich gearbeitet, das kompensiert so ein wenig das Joggen, das hier wirklich zu kurz kommt. (Brigitte ist einmal mehr überzeugt, klettern ist nicht ihr Ding – ein blaues Knie, verschiedene Chräbel, das isch nöd schön, aber es war trotzdem cool).

Zurück an der Küste

120609 Exmouth
Nach einer super Nacht an einem Roadhous zogen wir es vor ohne Morgenessen weiter zu fahren. Das holen wir an der nächsten Rest Area nach, diese war schon Richtung Coral Bay. Das heisst weniger Autos und kein Generator der brüllt in der Nähe.
Obwohl uns Einheimische gwarnt hatten zu viel Erwartung in Coral Bay zu legen wagten wir einen Besuch. Ich bin sicher es gibt diese schneeweisse Strände, die sind aber nicht so einfach zugänglich. Somit haben wir uns entschlossen weiter zu fahren. Es gibt da einen vielversprechenden Weg der Küste entlang. Den haben wir dann auch angesteuert. Nach einer halben Stunde rumpelnder Fahrt hinterfragten wir den Entschluss. Die Strasse geht nur ganz am Schluss der Küste entlang und das Auto war unterdessen beinah in alle Bestandesteile zerlegt. Nicht, dass die Strasse schlechter wäre als andere die wir unter die Räder genommen haben, aber da sie sehr kurvig war und teilweise felsige Flächen mit sehr spitzen Steine hatte konnten wir maximal 30km/h fahren, teilweise 5km/h. (Mit 70 bis 80km/h wird es bedeutend ruhiger. Wir hätten also mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 25 km/h für die 65km 3 Stunden gebraucht. War es das Wert? Die Landschaft sah genau gleich aus wie auf dem Highway. Den Fluss hätten wir erst um 20:00 überqueren können, 2 Stunden nach eindunkeln. Das salzige Wasser wäre immer noch 60cm hoch gewesen das heisst das Fusspedal war im Wasser. Die Wasserhöhe wäre kein Problem, die Nacht auch nicht, die Strasse auch nicht, aber alles zusammen?
Wie wählten den Highway. In Exmouth angekommen stellten wir fest, dass wir nicht die Einzigen sind, die die super Idee hatten hierher zu kommen. Der Peer Dive war bis Mittwoch ausgebucht, zumal für Sonntag alle Tauchgänge abgesagt waren… schlechtes Wetter. Am Montag sei es wieder gut. Als See Erprobte wussten wir, dass am Tag danach sicher nicht klares Wasser zu erwarten war. Als Alternative könnten wir einen Waleshark Tour machen, der Preis variirt zwischen 300 und 400 Doller, pro Person. Man sieht mit ziemlicher Sicherheit Walhaie, da Flugzeuge am Himmel diese suchen. Aber wer mag schon vorgekautes Essen?
Wir sitzen also hier in einem Big4 Camping Platz und überlegen. Zumindest ist der Camping Platz sehr gut ausgerüstet. Das ist angenehm, wenn man morgen Thunderstorms erwartet. Eventuell hat es ja auch blauen Himmel… und es regnet am Montag.

Anzumerken ist noch, dass wir zurecht nicht den Weg der Küste antlang genommen haben, sonst wären wir so um 20:30 am ersten Camping Platz in National Park angekommen und hätten festgestellt, dass es keinen Platz mehr hat. Alle Camping Plätze im NP sind für die nächsten Tage besetzt. wir hätten dann nachts den ganzen Park der Länge nach durchqueren können, um dann in Exmouth einen Platz zu suchen, das so um die 22:00.

120610 Exmouth
Das Unwetter ist angekommen. Die ganze Nacht hat es gewindet gegen Morgen ist dann der Regen eingetroffen aber es ist warm. Wir sind wegen dem Hudelwetter ein wenig später aufgestanden, ich habe erfolgreich eine Regenlücke genutzt… In der Campkitchen war es auch etwas feucht, vorallem als wir am frühstücken waren kam wieder eine Front. Dann hat es allmählich aufgehört. Wir haben uns etwas im Auto verschanzt. Gegen Mittag sind wir noch einen einen Kaffee in den Continental Coffeeshop danach einkaufen.
Jetzt fuhren wir in den Cape Range Park. Wir wollten diesen nun mal rekognoszieren. Das Visitorcenter ist ein Ablöscher. Die Hochsaison scheint alle etwas zu stressen und die in Formalin eingelegten Tiere auf dem Frontdesk fand ich nicht sehr anregend. Dann sind wir an einen Strand und ich habe ein wenig geschnorchel, das Wasser war angenehm warm, wenn auch ohne Flossen. Es gab eine kräftige Strömung aber es war schön. Urs hat den Strand bewacht und dann sogar eine Krabbe entdeckt und das mit vollem Körpereinsatz. Er wurde bis zu seinen Knöcheln nass!
Wir haben uns entschlossen morgen weiterzufahren und das Whalesharkhappening auszulassen. Das Tauchen am Pier ist eh bis Dienstag ausgebucht, wir gehen weiter, es soll nicht sein.

120611 Exmouth
Wir haben uns entschlossen noch einen Tag hier zu bleiben und im Cape Range an den Strand zu gehen. Wir haben uns noch mit notwendigen Utensilien eingedeckt, so wie: Shirts mit Sonnenschutzfaktor +50, Flossen für Brigitte und mich und einen Schnorchel für mich, Brigitte hatte schon einen gekauft. Ausser den Shirts mieteten wir den Rest.
Also ab an den Strand: Oyster Stacks war der erste, den wir ansteuerten. Der war super, etwas steinig, nur wenige Abschnitte waren aus Sand. Da es aber wenige Leute hatte, die bis dahin fuhren war es schön. Bald schon waren wir im Wasser und schnorchelten, Brigitte sah einen Blaupunkte Rochen und ich einen Jellyfish. Und dann halt noch von dem üblichen Fischen: Damsel Fish, Papageienfisch, Grundeln etc
Da wir schon weit unten waren wollten wir doch noch den Yardie Creek sehen, gemäss Visitor Center sollte es da jetzt ca 1m Wasser haben. Dort angekommen konnte ich diejenigen Touristen etwas verstehen, von denen man sagt, dass sie alle Ratschläge in den Wind schlagen. Der Strand war nicht 1m unter, sondern über Wasser! Der Verkehr dort war beinahe grösser als auf dem Highway! Na ja verpasst haben wir ja nichts, es sind immer noch alle Campig Plätze besetzt, und das noch länger.
Später besuchten wir noch den Turquise Bay, dieses Mal den Bay Loop. Dort ist es bedeutend sandiger, somit ist die Sicht auch nicht so gut. Von meiner (Urs) perspektive aus kann ich das nicht bestätigen, denn als ich das sah ging ich gar nicht ins Wasser. Man soll sich nicht immer vordrängen.
Der Tag war sehr schnell vorbei und wir entschlossen uns auswärts Essen zu gehen. Wir hatten beide indisches Seafood Curry, es war gut, der Wein nicht.

Ergänzung: Urs wurde von einem Papageienvogel attakiert und dies während dem Frühstück! Das Ding wollte sein Butterbrot essen…was er mit seinem Leben verteidigte. Insider wissen: bereits ein Clownfisch wollte ihm vor einiger Zeit an das Lebige…

Abstecher ins Outback

120607 Mount Augustus
Am Morgen haben wir den Besitzer des Camping Platzes doch noch getroffen, nicht dass es ihn wirklich intressierte ob wir hier sind oder nicht. Aber da ich schon so doof bin ihn zu suchen verlangte er 30$. Recht viel wenn man bedenkt in welchem Zustand der Park war. Nicht schmutzig… aber bei weitem nicht sauber. Also lieber Leser, wir empfehlen die 45km zum Kennedy Range NP Campig Platz am Abend noch unter die Räder zu nehmen, dort hat es ein Klo…
Im Park sind wir tapfer auf das Plateau gestiegen, aber Achtung! 3 Sunden braucht es schon und mindestes 5l Wasser pro Person. Proviant nicht vergessen. Mit all diesem Gewicht ist es klar warum man für die 3,5km 3 Stunden braucht. Wir waren fahrlässig und haben für den Escarpment Tail total nur 3l mitgenommen, dafür waren wir nach 40 Minuten oben und nach 20 Minuten unten. Die Aussicht ist recht nett, das Hochplateau ist überaschend.
Danach ging es weiter zum Mount Augustus, das ist noch ein langer Weg. Das Wetter meint es gut mit uns, am Morgen hatte es tief blauen Himmel, am Nachmittag kamen Wolken auf. Trotz dem blauen Himmel haben wir für den Abstecher ins Outback nur 2 Tage geplant, denn zuvor kam eine Schlechtwetterfront vorbeit, die dann gleich am Samstag zurückkommen soll. Irgendwie hatte ich keine Lust uns 400km zurück nach dem Highway durch den Matsch hindurch zu wühlen.
Die Strecke Gasgoyne Junction Mt. Augustus ist auch nicht zu verachten, ca 250km, die Strasse war nach dem nächtichen Regen etwas aufgeweicht. Unterwegs sahen wir genau 1 Auto, das hat uns kurz vor dem Ziel überholt als wir ein Foto machen wollten… haben wir schon erwähnt, dass es hinter den Autos eine kilometerlange Staubwolke gibt- bei aufgeweichter Strasse? Aber rechtzeitig zum Sonnenuntergang waren wir an diesem Berg. So können wir ihn später mit dem Uluru vergleichen. Ach ja der Diesel wird teurer ;)

120608 Minilya Roadhouse
Wir bestiegen den Mount Augustus nicht ganz aber den Edney’s Trail haben wir absolviert. Auch von dort oben ist die Aussicht grandios über das Outback. Der Felsen selber ist ziemlich gross und halt steinig mit Büschen. Der Weg hinauf kommt einem ab und zu eher als eine Schnitzeljagd vor, die Wegmarkierungen sind manchmal an sehr interessanten Orten zu finden. Die angegeben Zeit von 2.5 Stunden hin und zurück haben wir einmal mehr klar unterboten mit 1h30min hin und zurück inkl Fotoshooting.
An einem anderen Lookout, dem Flintstone Lookout gibt es eine Felsen”zeichnung” der Aboriginal, mit “unterdenfelsenkriechenundaufdenrückenliegen” sieht man diese auch.
Dann nahmen wir den Rückweg durch das Outback unter die Räder, gut 400 km bis zum Highway standen uns bevor. Ich hatte eine Panikattacke, da Urs nur 20 l Diesel auf dem Campingplatz getankt hatte, somit machten wir noch einen Halt in Cobra Station. Dort gibt es allerdings offiziell keinen Treibstoff mehr, da sie keine genaue Messvorrichtung mehr haben, die ging kaputt. Wir bekamen 20 l Diesel aus einem Fass welche mit Handpumpe in einen Kanister umgefüllt wurde. Nun war unser Tank 3/4 voll und der 2. Tank voll. Jetzt ging es mir besser. (Anmerkung der Redaktion: obwohl wir das so besprochen hatten war es dann doch anders…)
Wir fuhren und fuhren und fuhren und fuhren. Urs hat noch einige Rindviecher mit der Hupe von der Strasse “gejagt”. Später sahen wir einen grossen schwarzen Vogel, den wir als Falken identifizierten. Um 18.00 Uhr kurz vor der Dunkelheit erreichten wir den Highway, ich war zum ersten mal froh, einen Roadtrain zu sehen! Hier im Roadhouse läuft der Generator, es hat irgendwelche Mückengetiere draussen deshalb haben wir uns ins Auto verzogen. Aber es hat Duschen, meine hatte war auf jedenfall warmes Wasser. Einfach nicht mit blossen Füssen auf den Boden stehen….