Archiv der Kategorie: Namibia ’16

2016-11-07 Kwara Camp

Da wir erst um 11.00 abreisen müssen, haben wir nochmals die Gelegenheit an einem (allerletzten) Gamedrive teilzunehmen, das heisst, nochmals um 05.00 Uhr aufstehen. Aber dies hat sich wahrlich gelohnt! Sahen wir doch ein Löwenmännchen und zwar sehr sehr nahe. Er lief 1 bis 2 Meter an unserem Auto vorbei. Er hat eindeutig die Beute des Geparden vom Vortag gerochen. Er versuchte sogar kurz den besagten Baum hochzuklettern. Danach fuhren wir umher, sahen viele Vögel (unsere neuen Mitfahrer, das heisst er, ist ein sehr guter Vogelkenner. Er konnte eigentlich jeden Vogel aus dem Stehgreif identifizieren. Wir gelangten an eine Lagune im Hippos, Vögel, Zebras, Gnus. An dieser Lagune konnten wir dann auch aussteigen und Pause machen. Um 10.00 waren wir zurück im Camp, damit wir uns in Ruhe für die Reise vorbereiten konnten. Dieser Gamedrive war ein sehr schöner Abschluss. Urs versuchte noch die Backups zu machen, da der Laptop ein Problem mit der Batterie hat. Am Schluss mussten wir uns doch noch beeilen, da der Flieger 3 Minuten früher kommen würde. Also rein in das Auto und ab die Post. Der Flieger landete pünktlich und wir verabschiedeten uns von unseren beiden Guides. Um 12.30 landeten wir in Maun, nachdem wir noch zwei andere Gäste in einem anderen Camp aufgeladen hatte. Nun war der Flieger voll…
Wir waren nun gespannt, ob unser deponiertes Gepäck auf uns warten würde. Und siehe da, alles tip top. Die Dame war wie versprochen vor Ort, ebenso eine Vertreterin des Kwara Camps. Diese hat sich erkundigt, wie es denn uns so gefallen hätte. Alle bemühen sich wirklich, freundlich zu sein und bitten die Touristen zu Hause von ihrem schönen Land zu erzählen. Wir packten wieder um und dann kam das ganze Kapitel mit einchecken und Passkontrolle. Der Flug war um 14.00 Uhr angesagt, kurz vor 14.00 waren wir mit allem durch. Der Flug nach Johannesburg dauerte etwas mehr als eine Stunde. Wir hatten gut 4 Stunden aufenthalt in Johannesburg (wo es regnete). Der Flug nach Zürich startete mit etwa 30 Minuten Verspätung aber wir sind pünktlich um 0600 Uhr in Kloten gelandet bei 6 Grad. Um 0800 waren wir zu Hause.

Es waren sehr schöne, sehr eindrücklich Ferien in denen wir sehr viel erlebt haben und: wir haben wirklich alle der Big Five gesehen!

Brigitte und Urs

2016-11-06 Kwara Camp

Der Tag startete gleich wie gestern, der Guide weckte uns um 5:00, Morgenessen am Campfire um 5:30. Muffins und Banane für mich. Schon bald ging es los, Wir wollen mit dem Boot den das Okawanga Delta etwas befahren. Zuerst aber haben wir einen Besuch beim Baum mit dem Leoparden. Der war aber am Boden und hat sich im Gras versteckt. Wir konnten ihn aber kurz gut sehen.
Danach geht es mit dem Boot los, Jimy und ich waren im „oberen“ Stock. Es dürfen maximal 2 Leute da hinauf und man soll sich nicht zu stark bewegen, da es sonst kippen kann. Was auch schon mal geschehen ist, da waren aber mehr Leute auf dem Dach.
Wir folgtne den Fluss hinauf und sahen mehrere Elefanten im Wasser, die aus dem Wasser stiegen als wir angeraucht kamen. Einer davon hat uns das übel genommen und hat laut trompetet und mit den Ohren gewackelt – auf dem Boot haben wir uns aber nicht beeindrucken lassen – aber es tat uns leid, dass sie sich so gestört fühlten. Weiter oben wurde der Fluss breiter und es gab dort Marabu und weitere storchähnlich Vögel die Brüteten einige waren kurz vor dem ausfliegen.
Auf dem Rückweg haben wir auf einer Insel den Tee getrunken.
Zurück beim Auto fuhren wir direkt zum Camp. Aber per Funk kam die Meldung, dass der Leopard wieder auf dem Baum ist und isst. Wir fuhren wieder dahin und sahen zu.
Danach gab es auch für und das Mittagessen. Nachmittags machten wir wieder einen Game Drive, selbstverständlich besuchten wir den „Leopardenbaum“. _mg_1152 Wir sahen den Leoparden, aber er war gut im Gras versteckt. Später kam die Meldung über Funk, dass ein Gepard gesichtet wurde und zwar ganz in der Nähe. Also Stopp! Rückwärtsgang und den nächste Baumgruppe herumfahren wo wir die Beute des Gepards sahen und etwas weiter er auch schon. Es ist ein Weibchen, sie lag am Boden und war so richtig satt gefressen. Sie lag genüsslich da und liess es sich gut gehen. Man sah dass sie kürzlich geworfen hatte. Somit kam die Frage auf, wo die Welpen sind. Also warteten wir. Sie stand dann tatsächlich auf und suchte das nächste Wasserloch auf und trank und trank und trank. Später legte sie sich in die Abendsonne. Wir warteten wieder in der Hoffnung sie führt uns zu ihren Kindern. Aber weit gefehlt, sie wartete geduldig bis wir uns vom Acker machten. Sie zeigt Junge Welpen auf keinem Fall, die sind irgendwo gut versteckt.img_8988

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20161105 Kwara Camp

Wir wurden um 05.00 Uhr geweckt wie abgemacht. Um 05.30 gab es ein kurzes Frühstück. Auf dem Weg zum Restaurant begegneten wir einem Elefanten, der uns etwas anfauchte – wir sahen, dass wir weiterkamen. Es gab Frühstück am Campfire, Tee, Muffins und Früchte. Um 06.00 ging es los zum Morning Drive. Schon bald blieb der Wagen im Sand stecken, mit vereinten Kräften wurde der Wagen herausgeschoben. Dann sahen wir einen Leoparden, der eben ein Wild gerissen hatte. Er lag mit seiner Beute im hohen Gras. Danach trafen wir auf junge Hyänen. _mg_0837 Dann gab es eine lange Durststrecke ohne Tiere. Die Guides verfolgten eine Spur eines Geparden, aber ohne Erfolg. Nach einer kurzen Pause sahen wir dann doch noch Giraffen, Zebras, Gnus und Impallas. Heute Nachmittag werden sie dann versuchen, den Leoparden mit seiner Beute auf einem Baum zu sichten. Es ging weiter über Stock und Stein bis wir um ca. 11.00 wieder im Camp waren. Dort gab es dann bereits den Lunch. Da ich gestern nur kaltes Wasser beim Duschen hatte (Dusche war sehr kurz geraten), haben wir das heute gesagt – we check it. Wenn kalt Duschen, dann muss Aussentemperatur über 30 Grad sein, was praktisch erfüllt ist. Wir haben auch erfahren, dass wir das heisseste Zelt haben und wohl in einem der ältesten Camps im Okanvangodelta sind. Aber alle sind sehr freundlich. Um 16.00 ist wieder Treffpunkt zum Sundowner. Aufgabe an die Guides: Gepard und Leopard die miteinander spielen….
Nach dem 16.00 Tee starteten wir als pünktlich zum Sundowner. Zuerst suchten wir wieder nach dem Leoparden, der war aber grad nicht da. Dafür wurde mein Wunsch, einmal mehr als 3 Elefanten zu sehen, also eine Herde, sehr bald erfüllt. Sicher 100 Elefanten mit Babyelefanten zogen an uns vorbei! Urs versuchte noch ein paar Panoramas zu schiessen. Ein Bulle war dann etwas nervös, worauf der Guide den Motor laufen liess. Dann ist dieser wieder abgezogen. Der Driver ist sehr vorsichtig und hält immer den nötigen Abstand zu den Tieren. Nach der Pause ging es wieder weiter, es war nun wieder bereits am eindunkeln. Wieder zur Leopardensuche. Und tatsächlich! Wir fanden das Tier nun auf dem Baum zusammen mit seiner erlegten Beute. _mg_1086 Urs hat sensationelle Fotos geschossen. Das war wirklich ein krönender Abschluss dieses Tages, alle waren Begeistert, Gäste und Guides. Gegen 1930 waren wir wieder im Camp. Wir mussten kurz warten, da ein Elefant im Weg stand. Zwei mit den Ohren und Rüssel wedelnde Elefanten an diesem Tag auf dem Camp sind nun genug. Danach gab es Abendessen und bald Bettruhe. Morgen ist eine Bootsfahrt vorgesehen, Weckzeit ist wieder 05.00 Uhr.

2016-11-04 Maun Kwara Camp

Wir standen früh auf, weil es geheissen hat wir sollen um 8:00 abfahren wenn wir um 9:00 am Flughafen sein sollen. Obwhol der Weg kurz ist und wir wussten, dass es nicht weit war, da wir in am Abend beim herfahren schon gemacht haben. Aber man weiss ja nie eventuell gibt es ein Verkehrschaos. Maun ist die am schnellten wachende Stadt in Botswana.
Also zuerst tanken und danach ab zum Flughafen. Dort angekommen suchen wir zuerst MackAir, die Fluggesellschaft, dort sollen wir den lokalen Agent der Reisegesellschaft treffen, wo wir unser grösseres Gepäck loswerden können. Daher wollen wir zuerst unser Gepäck zwischen deponieren und dann Europcar suchen. Denn die haben wir bis jetzt noch nicht gefunden. Zur Sicherheit haben wir die Dame bei MackAir gefragt, Sie kannte Europcar nicht. Sie fragte dann aber noch jemanden. Der wusste es zwar auch nicht sicher, aber ich soll ich doch folgen eventuell seien sie hinter dem Haus und tatsächlich dort waren sie auch. Kein Schild – man muss es wissen.
Also das Auto umparkieren in der Hoffnung dass wir in letzter Sekunde keinen Kratzer machen. Und deponierten das Auto am richtigen Ort. Die Abnahme war schnell. Alles in Ordnung – uhh die Pneus müssen sie jetzt sicher ersetzen, die sind durchgefahren.
Danach setzten wir uns bei MacAir hin und warteten. Die Dame kam auch und wir konnten die zwei Koffer abliefern und sie begleitete uns zum Flughafen vis a vis. Dort trafen wir dann auch das Deutsche Pärchen welche unser Zimmernachbaren waren. Es stellte sich heraus, dass sie in Widen lebten. Wir nahmen das Selbe Flugzeug aber sie stiegen eine Lodge früher aus. Der Flug dort hin war eine knappe Stunde. So konnten wir uns einen guten Einblick auf das Okowango Dalta machen: Sand und Grünflächen und Bäume wechseln sich ab.img_8389

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Beim Landen auf dem Airstrip erwarteten uns schon unsere Guides, welche uns zur Lodge führten.
Wir kamen gerade recht zum Mittagessen. Um 16:00 geht es dann los mit der ersten Ausfahrt.
Bis dann stellten wir aber fest, dass wir das ungünstigste Zelt erhalten haben. Am Nachmittag war es in der prallen Sonne, bei einer Temperatur um die 45 Grad.
Dafür hat es dann unterwegs geregnet, was aber gar nicht schlimm war, es war ja auch nur kurz. Da es eine private Lodge mit eigenem Land ist, dürfen sie hier durchfahren wo sie wollen. Es gint einen Fahrer der sitzt natürlich hinter dem Steuerrad und einen Tracker der hat einen Sitz ganz vorne auf der Motorhaube. Als wir dann später eine Gruppe Löwen sahen, fuhren wir ganz nahe an sie heran.
Mit uns zusammen sind 2 Amerikaner Jimy und Sherry, es stellte sich später heraus, dass sie in Ritchmond Virginia einen Zoo mit 2000 Tieren haben. Er ist ein erfolgreicher Gepard Züchter.
Wir waren lange dort, es waren zwei Erwachsene Löwinen 2 oder 3 Teenies und ein etwas jüngeres. Da es nun etwas abgekühlt war waren sie etwas munterer als sonst und lagen nicht nur herum, sondern spielten miteinander. Das jüngste nagte noch an einem alten Antilopenbein herum.
Daneben sahen wir noch die allgegenwärtigen Common Impalas und vieles mehr.
Bei Sonnenuntergang sind wir angehalten und wir tranken ein Bier.
Zurück bei Dunkelheit gab es das Nachtessen. Und welche Überraschung, der Ganz Tisch ist voller Amerikaner! Es gibt zurzeit also nur Amerikaner und 2 Schweizer in der Lodge.

2016-11-03 Maun

Am morgen standen wir um 6:00 auf, denn wir haben viel vor. Um 7:00 stiegen wir ins Boot, das uns zum Camp eigenen Auto führte. Nach der 30 Minuten Fahrt mit dem Auto waren wir wieder beim Auto. Als nächstes waren die Tsodilo Hills auf dem Programm. Das ist ein UNESCO Weltkulturerbe. Zeichnugen die 1000 oder 3000 Jahre alt sind. Es gbt zwei Typen die roten sind älter und beständiger und die weissen sind jünger.
Nun wir mussten das uns aber erkaufen, denn es waren 30 km von der Hauptstrasse entfernt. Das wäre das kleinere Problem gewesen, da die Strasse gut war, graveled aber gut. Die letzten 5 km hatten es aber in sich. Zuerst war das Tor zum eingang verschlossen und niemand da. Dann fuhren wir halt dennoch hinein u d wussten nicht ob es stimmt. Das ganze mit 10km/h im Schnitt – es rumpelte etwas.
Aber Angekommen sahen wir schon von weitem einen Guide der uns zuwinkte. Er war es dann auch der uns durch die Gegend führte – der Trail dauerte ca 2 Stunden. Es war spannend.img_8301
Danach ging es die Holperstrasse retour und so um 12:00 waren wir wieder an der Hauptstrasse.
Nun aber mit Vollgas die 350km nach Maun. Die Strassen sind ja alle geteert…. ich bevorzuge die gravled roads. Überall hatte es Löcher in der Strasse zum Teil tief und breit, zwei oder drei mal fuhr ich hinein – weil Autos entgegen kamen und ich nicht mehr ausweichen konnte. Mit der Zeit wurden die Strassen aber immer besser.
In der Lodge haben wir das Gepäck umgepackt, so dass wir nur noch einen Rucksack, den Kamerarucksack, die Tasche mit dem Computer und den Rucksak von Brigitte haben. Das andere können wir ja in der lokalen Agency abgeben.
Noch ein Wort zur Maun Lodge, es sei ein Upperclass – Preislich, Vom Service verstehen sie nicht viel.

2016-11-02 Nxameseri Island Lodge

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_mg_0137Wir haben einen privaten guide, er heisst Fish. Er hat für uns einen Plan zusammengestellt wann wir aufstehen, das Morgenessen, was wir am Morgen und am Nachmittag unternehmen, wann das Mittagessen und wann wir auf das Klo dürfen.
Am Morgen fuhren wir mit dem Bott Flussaufwärz, dort gebe es viele Vögel. Stimmt auch, er hat sie alle aufgezählt und ich habe diese Namen gleich wieder vergessen. Es gibt viele Fischalder, Kingfisher und Bee-Eater. Die Kingfisher und die Bee.Eater leben in kleinen Höhlen. Das ganze war sehr erholsam, Am Nachmittag führen wir mit dem einheimischen – Mokoro genannt. Es stakte mit und durch das Moor – so nahe an der Wasseroberfläche hat das Ganze eine andere Perspektive. Er zeigte und wo er aufgewachsen ist. Alle Gebäude sind verschwunden, nur von den Zäunen sieht man noch etwas. Er ist sehr stolz auf sein Land, das darf er auch, es sich wirklich schön.
Somt haben wir den ganzen Tag viele Fotos geschossen. Und Morgen heisst es von hier wieder Abschied nehmen. Auch von den Fischern, mit denen hatten wir es gut. Es waren zwei Gruppen die seit 15 Jahren zusammen kommen und gemeinsam Fischen, respektive gegeneinander. Das Bozwanische Boot gegen das Zimbabwe Team. Also Team A geben Team B. Wer Team A oder B ist kommt ganz auf den Gesprächspartner an. Wir fragten wie sie feststellen wer gewinnt, das scheint ihnen auch nicht ganz klar gewesen zu sein. Es seien eher Richtlinien, keine feste Regeln. Das Team welchen hinterher hinkt muss eine gelbe Kappe tragen. Respektive müsste, denn sie taten es auch nicht.

20161101 Nhdovu Safari Lodge nach Nxameseri Island Lodge

Was uns am meisten beschäftigte, war: wie wird der Grenzübertritt nach Botsuana verlaufen? Zuerst aber gemütlich frühstücken, packen, auschecken- wir haben noch bar bezahlt, da wir nabische Dollar brauchen konnten und ausserdem verlangten sie sonst 5% auf den Preis dazu bei Creditkarte. Wir fuhren gegen 0845 los und machten nochmals den Loop im Mahango Park wie gestern – linke Seite aber wir sahen ausser Impalas und Kudus nichts spektakuläres. Dann waren wir auch schon an der Grenze. Imigrationzettel ausfüllen, Carregistration Zettel ausfüllen, nichts weiter und zum botsuanischen Zoll. Dort wieder Zettel ausfüllen, wieder Carregistrationzettel ausfüllen und 150 Pulas bezahlen. Fertig. Niemand wollte die Bewilligung für den Mietwagen sehen, niemand hat die Lebensmittel konfisziert (wir hatten 2x Guetzli, 1/2 Pack trockene Mangos und ein Pack Pumpernickel und Wasser. Also los nach Shakawe, der nächste Ort um aufzutanken und weitere Pulas aus einem ATM zu holen. Bei der zweiten Tankstelle hatten sie dann auch Diesel, wir holten Pulas und noch 2 Wasserflaschen. Dann weiter Richtung Lodge. Die Strasse ist geteert aber mit vielen Schlaglöchern, ist nix mit 120 km/h. Die Wegbeschreibung lautete einfach, weiter bis zum Dorf Nxamesere ,dann Beschilderung folgen, Mitarbeiter der Lodg erwarten uns am Parkplatz. Wir fuhren erst ins Dorf und kehrten wieder ,das sieht nicht so gut aus. An der Strassenkreuzung wo wir anhielten, riet uns dann eine nette Dame in einem Pickup nicht so anzuhalten, da uns die Polizei büssen würde, und die Lodge sei weiter der Hauptstrasse entlang ausgeschildert, thank you mam! Tatsächlich fanden wir den Platz und prompt kam auch schon ein Angestellter – und dann noch ein Auto mit zwei Touristen. Der Guide war etwas überrascht und hat sich entschuldigt, dass er mit einem kleinen Auto kam, er hat nur 2 Gäste erwartet. Nun wir sind auch etwas überrascht, insbesondere da die anderen zwei eine Uhrzeit verabredet hatten. Wir nichts dergleichen. Hmm, wissen die bei der Lodge wohl, dass wir kommen? Wir quetschten uns also alle ins Auto, nachdem wir alles Gepäck umgeladen hatten. Das Auto müssen wir dort auf dem bewachten Platz stehen lassen. Nach gut einer halben Stunde luden wir alles noch in ein kleines Boot und danach hievten wir alles noch ein Stegli hinauf auf den Jetty. Fast so wie bei den Tauchferien. Es muss ein Fischereldorado sein, denn alle haben ihre Ruten und Equipment dabei. Was wir wohl machen können?
Der Manager begrüsste uns und sagte, das er uns um 14.00 erwartet hätte. Nun von einer Zeit haben wir nichts gewusst. Zum Glück sind wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen! Wir haben einen Privatguide, und eine Familiensuite. Es gab gleich Lunch und um 16.00 ging es zur ersten Bootstour los. Herrlich auf dem Okavango! Viele Vögel, krokodile, vögel, und ein paar Fischer. _mg_9812

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2016-10-31 Ndhovu

_mg_9602

_mg_9619Am Morgen machten wir den Game Drive mit dem Guide. Wir waren zu viert ein deutsche Paar war auch dabei. Zuerst haben wir den Fluss überquert, wo wir einen Fischadler sahen und ein Krokodil, die Flusspferde waren natürlich auch da.
Danach ging es mit dem Auto los Richtung Buffalo Core. Der Guide hat viel erzählt und wir haben viel gesehen: Säbelantilope, Roanantilope noch einiges mehr So ein eantilope mit einem weissen Ring am Hintern – das komme davon weil sie immer auf das frischgestrichene WC sitzen… die Tour ging 5-6 Stunden lange, aber es kam uns nicht so vor. Am weitesten weg von der Lodge haben wir dann auch die Wasserbüffel gesehen – keine Leoparden. Es gibt einige Baobab Tree, die sind zum teil von den Elefanten stark beschädigt. Sie beginnen um diese Bäume Steine zu legen, damit die Elfanten nicht mehr daran können. Answcheinend ist es so, dass die Elefanten erst seit 15 Jahren die Affonbrotbäume essen. Die Elefantenpopulation wird zu gross. Man sieht überall umgestossene Bäume, es wird zu einem echten Problem. Die Dame die mit uns fuhr sagte uns, dass es hier vor 10 Jahren fast keine Elefanten gab. Nun sieht man die überall.
Zurück bei der Lodge warteten wir nicht lange und stiegen in das Auto und fuhren i den anderen Teil des Parks (Mahango) das ist Richtung Bozwana. Denn im Auto ist es wenigstens kühl… die Aussentemperatur ist nun 41 Grad.
Auf dieser Tour haben wir einen noch grösseren BaobabTree gesehen, der war aber noch in Takt. Wir haben den Loop abgefahren und sind dann noch auf der anderen Seite zum Wasserloch. Dort stand wieder eine Roanantilope.
Rechtzeitig zurück (wir essen um 19:30!) gab es das feine Nachtessen Oryx Ragout mit Reis und Gemüse.

2016-10-30 Richtung Ndhovu in Divundu

Die 500 km die anstehen machen wir im Schlaf 🙂 in Australien haben wir das doppelte gemacht… Beim Morgenessen haben wir erfahren, dass der Lärm durch die Nacht Leuen waren. Es ist ja schon spannend. Wir sitzen in einem Zelt, den ein Leu mit dem kleinen Zehennagel aufschlitzen könnten, aber nachts alleine durch das Camp laufen dürfen wir nicht – zu gefährlich. Es muss immer ein Angestellter dabei sein. Der ist mit einer Taschenlampe bewaffnet. Ich fragte ihn wie er sich mit der Taschenlampe als Waffe gegen einen Löwen wehren würde. Es lachte und sagt: davon rennen.
Gut wie gesagt im Zelt ist es ja sicher.
Wir verabschiedeten uns von allen und fuhren los. Zum Glück ist alles geteert und wir konnten 120km fahren. Interessant auch ist, dass die Kinder hier neben der Hauptstrasse spielen, wo die Geschwindigkeitslimitte 120km/h ist. An allen grösseren Ortschaften tankten wir.
Zwischen Tsumeb und Grootfontein ist der Hoba Meteorit. img_7818img_7822 Das ist der grösste bekannte Meteor – das Ding wiegt immer noch 89 Tonnen und ist zu grössten Teil aus Eisen. Das muss wohl ein wenig gezittert haben als der einschlug. Ist aber schon ein weilchen her. Da Touristen begonnen haben Teile herauszusagen wurde er einem nationalen Denkmal und so kann man ihn schützen.
Und weiter gehts Brigitte und ich haben und beim fahren abgewechselt und so konnten wie die Distanz gut überwinden. Kurz nach Divundu, Richtung Zoll nach Boswana ist die Strasse graveled. Aber es geht ja nur noch eine kurze Distanz. Von dieser Strasse muss man wieder in eine noch kleinere zum Camp abbiegen. Hier wird es sandig. Am Camp angekommen stellen wir fest dass unser Zelt direkt am Okawango ist und aus diesem heraus sehen uns Nilpferde an. Angekommen fragten sie uns ob wir die Flussfahrt machen wollen, sie daure 90 Minuten und startet jetzt. Neee lieber ohne uns.

2016-10-29 Onguma Resort 2. Tag

Da wir heute ja nicht auf die frühe Tour gehen konnten, standen wir wie normal um ca 7:00 auf. Wir sind vor das Zelt gesessen und haben dem Betrieb am Wasserloch zugeschaut. Viele Impalas, Zebras und Giraffen hat es hier. _mg_9211 Die Moorgenstimmung war richtig idyllisch. Später als wir zum Morgenessen gingen war nicht mehr viel los. Da wir einen einigermassen guten Internet Empfang hatten konnten wir die Lodge anschauen wo wir morgen hingehen und haben gleich eine Tour vorabgebucht. Jetzt da wir es gebucht haben wird es wohl nicht notwendig sein… Wir haben dann die Zeit ausgenutzt um vor dem Zelt – oder vor dem Wasserloch – wie man es nimmt zu lesen. Später haben wir erfahren, dass sie auf der Tour einen Leoparden gesehen haben. Später stiegen wir in den Wagen – wir waren zu zweit – sahen aber dafür keinen Leoparden. Wir vorausgesehen fuhren wir dieselben Wasserlöcher an, die wir schon gesehen haben. Aber es gibt immer wieder etwas anderes zu sehen. In unserem Fall war es eine Hyäne und ein Adler und ganz wichtig ein Eland. Hier ist zu bemerken, dass wir dieses Tier falsch bestimmt haben. Das Eland ist grösser. Das Ding das wir bis jetzt gesehen haben heisst Kudu. Plötzlich kam ein Wagen eines anderen Guides zu uns und fragte unseren Guide, ob er taub sei. Er werde gerufen – er hatte das Funkgerät ausgeschaltet. Sie sprechen mit Codes miteinander. Er startete den Motor und jagte los. Es war eine lange Fahrt im hohen Tempo. Endlich angekommen sahen wir einen Geparden mit einem Jungen. Zum Glück haben wir den Feldstecher und das grosse Objektiv. Wie im Camp haben wir wieder etwas verpasst… es hat 45 Minuten geregnet, wir hatten nichts obwohl wir nur wenige Kilometer entfernt waren. Später gab es ein gutes Nachtessen und der Wein wurde spendiert, da bei uns das Zelt defekt ist, es flattert. Diesen tranken wir am Campfire aus und gingen in Bett.