Perth

Fremantle

Einigermassen gut ausgeschlafen sind wir nach einem reichlichen Frühstück los um Fremantle zu erkunden. Per Zug sind wir los und sind auch rasch dort angekommen. Teils zu Fuss oder per den Blue- oder Red Cat Bus erkundeten wir die Stadt.

Der spannende Teil der Reise war definitiv im Bus. So hat der Begriff “shortly” eine neue Dimension erhalten, nämlich mindestens 20 Minuten. An einer Bushaltestelle stand die Chauffeurin auf und sagte: “another driver will be back shortly” und verliess den Bus. Wir wären besser ausgestiegen und hätten auf den anderen, nachfolgenden Bus gewartet, denn dieser überholte uns. Na ja, wir haben ja Zeit.

In Fremantle waren wir am Strand, aber leider ohne Badehosen oder Strandtuch, aber wir haben uns von all diesem Stress bei einem Kaffee oder so ähnlich erholt. Danach waren wir immer noch so erschöpft, dass wir uns entschlossen haben eine Viertelstunde auf den Bus zu warten, dann im Bus uns zehn Minuten den Arsch abfrieren um festzustellen, dass unsere Zieldestination – nämlich der Bahnhof- zu Fuss fünf Minuten vom Kaffee entfernt war. Na ja, wir haben ja Zeit.

Heute gab es vietnamesische Nudelsuppen, Brigitte braucht dazu eine Gabel. Na ja, wir haben ja Zeit.

 

Perth

Wenn man in Perth essen will ist das Quartier Northbridge eine gute Adresse, ein Restaurant/Pub/Nachtlokal ist gleich neben dem anderen.

Heute regnete es beinahe non stop, aber es ist warm. Ideales Wetter zum shoppen. Wir haben nun sogar ein Sägemesser (!) und Urs ein zweites paar lange Hosen. Und Bücher! (ich sogar italienisch/englisch… sono una piccola streber. Stasera abbiamo mangiato indisch in Northbridge. Die Kellnerin fragte uns ob wir auf den Regenwald warten, was wir, interpretationsfreudig wie wir sind, als “are you ready for the main corse”? verstanden. Danach fragte sie uns, ob wir einen weiteren Löffel brauchen, dabei hatten wir schon drei- aber keine Messer und Gabeln.

Es gibt also noch etwas schlimmeres als australisches Englisch: Das ist australisches Englisch mit indischem Akzent!

Auto abgeholt

einen Tag später als erwartet haben wir das Auto abgeholt. Nach zweieinhalb Stunden Einkaufen (unter anderem Pita Brot und ein Hühnchen (mit Brätfüllung – das wir weggeworfen haben – gäll Adrian). Danach begannen wir das Auto strassentauglich zu laden. Nach der ersten Nacht haben wir es gleich wieder umgeladen (weitere drei Stunden). Mit der Zeit werden wir alle diese Kästchen, Schubladen etc sicher verstehen. Wir vermuten dass wir das nicht das letzte Mal gemacht haben.

Wir sind in Australien nicht die einzigen Schweizer. Als wir das allererste Mal in einen Bus steigten sassen weche gegenüber, auf dem Campigplatz war ein anderes Berner Päärchen auf der Parzelle nebenan – wie viele Schweizer gibt es? 80 Millionen?

Am Nachmittag fuhren wir noch einmal nach Freo (Fremantle) um den Fischerhafen anzuschauen. Jetzt sitzen wir im Cicerello und essen Fisch und Chips. Gemäss diversen Führern wird dieses Restaurant als eines der besten Lokale hierfür angepriesen… na ja. Danach müssen wir schauen was wir mit der kaputten Lampe die wir erhalten haben machen sollen. Eventuell melden wir auch, dass der Kühlschrank einen Spalt von 2mm hat. Das Ding schaltet sich alle 5 Minuten ein um abzukühlen. Ich habe es mal mit Plastik gestopft. Nun dauert es nur noch 10 Minuten bis das Ding zu Rattern beginnt.

Das Wetter ist abwechslungsweise sonnig und regnerisch, alle paar Minuten stolpern wir über einen Regenbogen.

Ach ja, Zündhölzli haben wir noch nicht….aber dafür 3 Liter Brennsprit (wie geht das mit dem Feuerstein schon wieder??)

Gegen Abend suchen wir noch einen Buchladen – die haben an einem Sonntag offen – aber zuerst braucht es einen Kaffee im Sandrino Cafe an der Cappuccino lane in einem von diesen vielen italienischen Restaurants. Danach fanden wir den Laden, der seit 30 Minuten geschlossen war … immer dieser Kaffee. Na dann halt kommen wir morgen wieder. Zurück auf dem Zeltplatz bruzelten wir uns ein Stück Fleisch und dazu gab es einen Salat. Beim Kaffee machen trafen wir auf ein weiteres Schweizer Pärchen, das jedoch 7 Monate unterwegs ist.

Unterwegs nach Australien

Ohne grosse Zwischenfälle, ein wenig müde, sind wir in Singapore gut angekommen und warten auf die Weiterreise nach Perth. Der Teppich im Flughafen Changi ist immer noch gleich hässlich. Machen unsere Standardtour durch die Terminals und retten uns von einem Kaffee zum anderen.

Unterdessen sind wir in Perth angekommen und haben die erste Nacht im Hotel verbracht. Gestern assen wir in einem belgischen Pub das Abendessen und wir übernachten in einem schwedischen Hotel. Also typisch australisch.

Das grosse Packen

15 kg (!) (linker Haufen) sind bereits unterwegs nach Perth…

Via Innsbruck am Zoll :” upps AUSTRIA nicht gleich AUSTRALIA (!?) ab ins Flugzeug dann direkter Weg nach München-Leipzig-London-Perth

Nach dem obligaten Schreck, dass man eigentlich viel zu viel mitnehmen will haben wir uns stark reduziert. zumGlück haben wir etwas Erfahrung von den Tauchferien, wo man ja eigentlich auch nur die Badehosen mitnimmt.

Unser Wohnzimmer ist zurzeit unsere Spedition.